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Windows 10 & 11: Neues Jahr - neue Updates

Immer am zweiten Dienstag im Monat gibt es von Micro­soft Sicher­heits­updates. Wer Windows 10 hat, sollte seine Version prüfen, auch Windows 11 wurde aktua­lisiert.

Ist es Ihnen aufge­fallen? Am Dienstag war der erste Micro­soft Patchday des Jahres, der zweite Dienstag im Monat. Manche Nutzer haben aus Angst vor Verän­derungen die auto­mati­schen Updates ausge­schaltet. Das kann fatale Folgen haben.

Windows 10: Version 21H1 ist veraltet

Wenn Windows10 aktuell ist (22H2), hat es die Build-Nummer 19045.2486 Wenn Windows10 aktuell ist (22H2), hat es die Build-Nummer 19045.2486
Screenshot: teltarif.de
Mit dem Kommando "winver" kann die Version abge­fragt werden. Wenn Sie dort etwas von "Build 19043" oder eine noch nied­rigere Zahl finden, ist ihr Windows-System völlig veraltet. Für 19043 (Windows 10 21H1) gibt es seit dem 13. Dezember 2022 keine Updates mehr. Wenn Sie unter Start - Einstel­lungen (Zahnrad) - Windows Updates nach Updates suchen, sollte Ihnen ein Funk­tions­update ange­boten werden. Falls nicht, starten Sie den Windows 10 Update Assis­tenten, vorher alle wich­tigen Dateien auf einem externen Medium sichern.

Jedes Update hat eine KB-Nummer

Microsoft informiert in deutscher und englischer Sprache über Updates und Sicherheitspatches. Microsoft informiert in deutscher und englischer Sprache über Updates und Sicherheitspatches.
Screenshot: teltarif.de
Wenn alle Updates (z.B. KB 5022282) durch­gelaufen sind, sollte Windows 10 die Build-Version 19045.2486 haben. Wo die 19044 erscheint, braucht der Computer noch ein Funk­tions­update auf 22H2, das dann die Nummer 19045 trägt.

Wer auf seinem Rechner noch den Internet Explorer instal­liert haben sollte, die letzte Version ist 11 und inzwi­schen heillos veraltet. Am 14. Februar (Februar-Patchday) wird der Internet Explorer 11 von Ihrem PC auto­matisch gelöscht. Wer "iexplore.exe" manuell aufruft, startet den MS EDGE Browser an, der auf Chro­mium (auch die Basis für Google Chrome) basiert. Hinweise zu den Updates und seinen Hinter­gründen liefert Micro­soft im Netz. fündig.

Icons oder Start­menü-Einträge für den "Internet Explorer werden spätes­tens durch das "Juni 2023 Windows Sicher­heits­update" gelöscht, das am 13. Juni verteilt wird.

Neues für Windows 11?

Die aktuelle Version von Windows 11 lautet 22621.1105. Die aktuelle Version von Windows 11 lautet 22621.1105.
Screenshot: teltarif.de
An die Nutzer von Windows 11 wurde die KB 5022303 als kumu­latives Update verteilt und damit auf Build 22621.1105 aktua­lisiert. Kumu­lativ bedeutet, dass frühere noch nicht einge­spielte Updates bei dieser Gele­gen­heit nach­geholt und instal­liert werden. Wer dem Update­ver­lauf zuschaut, bemerkt den Instal­lations-Zähler mögli­cher­weise von 0 auf 100 unter Umständen doppelt. Das ist tech­nisch so gewollt.

Was hat sich bei den Updates geän­dert?

Intern wurde der Service Stack (SSU) (bei Windows 11 auf 22621.898) aktua­lisiert und folgende Probleme besei­tigt: Beim lokaler Sitzungs-Manager (LSM) konnten Benutzer, die nicht über Admi­nis­tra­tor­rechte verfügen, Aktionen ausführen, die nur einem Admi­nis­trator vorbe­halten sein sollten. Apps welche die Micro­soft Open Data­base Connec­tivity (ODBC) SQL Server Driver (sqlsrv32.dll) zum Herstellen einer Verbin­dung mit Daten­banken verwenden, meldeten fehl­geschla­gene Verbin­dungen. Teil­weise gab es auch eine Störungs­mel­dung in der eigent­lich App, oder der SQL Server meldete selbst einen Fehler.

Je nach Alter und Konfi­gura­tion des eigenen Rech­ners sollten diese Updates in 30-60 Minuten aufge­spielt sein, danach startet der Rechner neu.

Wenn Sie sich mit Windows nicht anfreunden können oder mal etwas Neues probieren möchten, hier unser Ratgeber zu Live-Linux-Systemen.

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