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Bericht: Keine alternativen Oberflächen für Windows Mobile 7

Microsoft will angeblich Lösungen wie HTC Sense untersagen
Von Ralf Trautmann
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Wer sich ein Windows-Mobile-Smartphone zulegt, kommt zum Beispiel bei HTC in den Genuss der hauseigenen Sense-Oberfläche, die der Hersteller dem Redmonder System überstülpt. Das kann ein echter Mehrwert sein, denn das Microsoft-eigene Design der Nutzeroberfläche geriet in der Vergangenheit oftmals in die Kritik: Bei Windows Mobile 6.5, der aktuellsten Version des mobilen Betriebssystems aus dem Hause Microsoft, gilt gerade die Steuerung als unausgereift - mancher Kritiker meint, das System sei einfach schnell auf den Markt geworfen worden, bevor eine einheitliche und sinnvolle Oberfläche implementiert wurde.

Doch bei Windows Mobile 7 kommen Nutzer möglicherweise auch bei Geräten von Herstellern, die aktuell eine solchen Eigen-Lösung im Sortiment führen, um das Microsoft-Design nicht drumrum: Der Konzern wolle den Produzenten verbieten, ein eigenes User Interface bei Windows Mobile 7 zu installieren - behauptet zumindest das Magazin cnbeta.com.

Windows Mobile 7 wird für Ende des kommenden Jahres erwartet. Natürlich ist entsprechend noch nicht bekannt, wie sich die neue Version in Punkto Steuerung schlagen wird - vielleicht gelingt Microsoft hier ja ein echter Coup, so dass der Nutzer getrost auf eine alternative Lösung verzichten kann. Echte Innovationen im Markt der Handy-Betriebssysteme wären für die Redmonder zumindest auf jeden Fall wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren: Windows Mobile ist in Punkto Nutzbarkeit nicht zuletzt durch das ebenfalls Hersteller-übergreifende System Android mächtig in die Defensive geraten, auch Produzenten wie Apple mit dem iPhone oder Palm mit dem Pre auf webOS-Basis bieten Lösungen, an die Microsoft aktuell nicht heranreicht.

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