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Microsoft Surface: Das Windows-Tablet im Test

Tablet hinterlässt guten Eindruck - Tastaturen verbesserungswürdig

Mit dem Touch-Cover oder dem Type-Cover lässt sich dann auch der herkömmliche Desktop gut nutzen und das Microsoft Surface arbeitet quasi wie ein Notebook, das mit Windows RT ausgestattet ist. Das Schreiben von Texten ist mit beiden Cover-Varianten gewöhnungsbedürftig.

Microsoft Surface RT

Das Touch-Cover bietet kein haptisches Feedback, das Type-Cover ist ziemlich wackelig. Microsoft wollte offenbar erreichen, dass das Zubehör trotz "echter" Tasten so leicht wie möglich bleibt. Dennoch empfand der Autor dieses Testberichts das Zubehör mit 129,99 Euro als zu teuer. Hier bietet die Bluetooth-Tastatur von Apple, die sich auch mit dem iPad koppeln lässt, für 69 Euro eine wesentlich bessere Qualität. Word 2013 Preview auf dem Microsoft Surface Word 2013 Preview auf dem Microsoft Surface
Foto: teltarif

Praktischer Ständer für den Video-Konsum

Sehr praktisch ist dagegen der Ständer des Surface, mit dem das Tablet auf den Tisch gestellt werden kann. Das empfiehlt sich für den Video-Konsum oder auch für das Arbeiten mit Touch-Cover oder Type-Cover. Der Ständer macht einen soliden Eindruck. Wird er nicht benötigt, so lässt er sich auch einklappen.

Für kurze Eingaben kann auch die Bildschirm-Tastatur genutzt werden, die immer dann zur Verfügung steht, wenn keine der Hardware-Tastaturen mit dem Microsoft-Surface verbunden ist. Mit dem Surface auf dem Schoß lässt sich dabei am besten schreiben, wenn das Tablet im Hochformat genutzt wird. Im Querformat sind die virtuellen Tasten zu groß.

Gespart hat Microsoft bei den integrierten Digitalkameras. Diese bieten lediglich eine Auflösung von 0,9 Megapixel. Aufnahmen sind damit ähnlich schlecht wie mit der Kamera des iPad 2 von Apple. Immerhin eignet sich die Kamera aber sehr gut für Video-Chats, wie ein Skype-Gespräch mit einem anderen Surface-Besitzer gezeigt hat. Videos sind aber auch immerhin mit 720p möglich.

Xbox Music ein halbes Jahr lang kostenlos

Spaß macht auf dem Microsoft Tablet die Nutzung von Xbox Music, die - wie am Windows-8-Rechner - ein halbes Jahr lang kostenlos möglich ist, wenn man gelegentliche Werbeeinblendungen akzeptiert. Dafür gibt es für Spotify noch keine App im Windows Store, so dass dieser Musik-Streaming-Dienst derzeit nicht genutzt werden kann.

Es fehlt auch eine klassische App für die Medien-Wiedergabe wie der Windows Media Player, der VLC Media Player oder Winamp. Hier besteht Hoffnung, dass es entsprechende Anwendungen künftig gibt. Immerhin stehen bereits mehr als 13 000 Apps im Windows Store bereit.

Auf der vierten und letzten Seite lesen Sie unter anderem, wie viel Speicherplatz in der Praxis auf dem Tablet zur Verfügung steht.

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