Voreiliger Messenger

Skype: Bug nimmt Anrufe immer automatisch an

Nicht immer möchte man ein Videotelefonat annehmen, einigen Anwendern lässt Skype derzeit jedoch keine Wahl. Ein Bugfix von Microsoft ist in der Preview-App enthalten.
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Trotz zahlreicher Alternativen nutzen immer noch viele Anwender Skype, momentan hat die App jedoch mit einem unschönen Bug zu kämpfen. Der Fehler sorgt dafür, dass eingehende Anrufe automatisch angenommen werden, ganz egal, ob diese Funktion aktiviert wurde. Das kann zu heiklen Situationen führen, schließlich möchte man nicht unbedingt in Unterwäsche bekleidet mit dem Chef ein Videogespräch durchführen. Microsoft arbeitet bereits an der Fehlerbehebung, ersten Berichten zufolge soll der Bug in der aktuellen Skype Preview behoben sein.

Skype nimmt teils Anrufe ungewollt an
Skype nimmt teils Anrufe ungewollt an

Skype mit Fettnäpfchen-Feature

WhatsApp, Viber und Konsorten werden zwar häufiger als der Urahn der Computer-Videotelefonie verwendet, dennoch bleiben einige User der App mit blauem Icon treu. Über eine Milliarde Downloads und eine Bewertung von vier Sternen durch mehr als zehn Millionen Nutzer bezeugen den Stellenwert von Skype. Seit Anfang 2019 tauchten allerdings Meldungen über ungewollt angenommene Gespräche auf. Die Zahl der Betroffenen häufte sich, Microsoft bestätigte schließlich den Bug und arbeitet an einer Lösung. Im Forum des Entwicklerstudios gibt es jetzt erste Erfolgsmeldungen, die mit der neuesten Preview-Fassung einhergehen. Dabei handelt es sich um eine Art offene Betaversion, die instabil sein und diverse Fehler haben kann. Sollten Sie vom Problem der automatischen Rufannahme betroffen sein, raten wir zur Installation der als „unveröffentlicht“ ausgewiesenen Version hier in Google Play.

Wofür überhaupt die automatische Rufannahme?

Bereits seit rund fünf Jahren ermöglicht es Microsoft, in den Einstellungen von Skype das automatische Annehmen von Gesprächen zu aktivieren. Das Unternehmen führt auch einige Beispiele auf, die den Nutzen des Features erklären. So soll man etwa seine Tiere überwachen können, wenn man sich außerhalb der Wohnung oder im Urlaub befindet. Des Weiteren erachtet das Entwicklerstudio die Funktion als einen Ersatz für ein Babyfon. In beiden Fällen wird selbstredend ein zweites Mobilgerät benötigt. Wir hoffen, dass Skype bald auch in der finalen Fassung seinen Plaudertaschen-Makel loswird. Zumal die App häufig im Businessbereich Verwendung findet und es zu manch heikler Situation kommen könnte. (via Android Police)

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