Namensänderungen

Microsoft OneDrive: Bekannter Cloud-Dienst startet mit neuem Namen

Der in OneDrive umbenannte Cloud-Dienst von Microsoft ist offiziell gestartet. Die Namens­änderung des ehemals SkyDrive genannten Angebots war aufgrund eines verlorenen Prozesses notwendig. Für Nutzer von SkyDrive ändert sich durch die Umbenennung aber nichts.
Von Rita Deutschbein mit Material von dpa
AAA
Teilen

Heute geht Microsofts Cloud-Service unter dem neuen Namen OneDrive an den Start. Wegen eines Marken­rechts­streits hatte der Konzern den zuvor SkyDrive genannten Dienst umbenennen müssen. Bestands­kunden könnten sich laut Microsoft aber weiterhin mit ihren von SkyDrive bzw. SkyDrive Pro bekannten Zugangs­daten für den Dienst anmelden und sofort wieder auf ihre Daten zugreifen.

Microsoft startet OneDrive: Bekannter Cloud-Dienst bekommt neuen NamenMicrosoft startet OneDrive Im Zuge der Umbenennung stattete Microsoft den Cloud-Dienst mit weiteren Funktionen aus. Die Speichergröße, die Anwendern kostenlos zur Verfügung gestellt wird, bleibt mit 7 GB aber identisch. Bei Bedarf lässt sich zudem weiterer Speicherplatz hinzubuchen oder per Freund­schafts­werbung gewinnen. Für jeden Freund, der auf Empfehlung einen OneDrive-Account eröffnet, bekommt der Werber 500 MB Speicher - maximal lässt sich die eigene Cloud so um bis zu 5 GB aufstocken. Auch wer bereits eine Office-365-Version gekauft hat, erhält weitere 20 GB Speicher­kapazität in der OneDrive-Cloud.

Nutzer können über OneDrive Videos, Fotos oder andere Dokumente in der Cloud speichern und von verschiedensten Geräten aus abrufen. Voraus­setzung ist lediglich, dass das Gerät, mit dem auf den virtuellen Speicher zuge­griffen werden soll, mit dem Internet verbunden ist.

OneDrive-Apps und Xbox-Nutzung

OneDrive lässt sich über neue Apps auch für Android und iOS-Geräte sowie für Microsofts eigene Spiele­konsole Xbox nutzen. Für Nutzer, die den Cloud-Speicher von Microsoft auch geschäftlich verwenden wollen, wurde das Pendant OneDrive for Business, ehemals SkyDrive Pro, entwickelt. Geschäftliche Dokumente lassen sich organisieren und speichern und können darüber hinaus auch für Kollegen freigegeben werden. Auch die gemeinsame Bearbeitung einer Datei mit Arbeits­partnern ist möglich. Die Speicher­kapazität bei OneDrive for Business beträgt 25 GB und lässt sich - je nach gebuchtem Paket - auf 50 bzw. 100 GB erhöhen.

Gegen den Namen SkyDrive war vergangenes Jahr der britische Sender BSkyB erfolgreich vorgegangen. Die Unternehmen hatten sich aber darauf verständigt, dass Microsoft den Namen für eine gewisse Übergangszeit noch verwenden konnte.

Microsoft stellt OneDrive vor

Teilen

Mehr zum Thema Microsoft