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Boarding completed: MSFS 2020 auf der Xbox im ersten Test

Der Flight Simu­lator 2020 von Micro­soft gibt es nun auch für die Konsolen. Besitzer einer Xbox Series X oder Series S können jetzt virtu­elle Maschinen steuern.

Abheben tut hier gar nichts

Wir hatten nun die über 40 GB an Dateien schon in der vergan­genen Woche herun­ter­geladen. Die Hoff­nung: gleich zum Start abheben. Der MSFS 2020 wurde am Dienstag um 17 Uhr frei­geschaltet. Wir probierten gleich aus, ob es funk­tio­nierte. Leider musste erst nochmal 18,4 GB an Update-Dateien geladen werden. Das war natür­lich ärger­lich.

Der Down­load dauerte mit unserer 50-MBit/s-Leitung über eine Stunde. Anschlie­ßend brauchte es einige Zeit, bis der Simu­lator gestartet wurde. Die Ingame-Anzeige neuer Instal­lati­ons­dateien machte uns stutzig, es dauerte am Ende aber nur rund zehn Minuten, bis wir in einem der vielen Menüs landeten.

Wir wollten nun gar nicht so viel vorab einstellen, sondern für einen ersten Test schnell abheben und die virtu­elle Welt bestaunen und vor allem wie sich die Xbox Series S beim Abspielen des MSFS 2020 schlägt. Für das beste Spie­leer­lebnis empfohlen wurde "Satel­liten­daten-Strea­ming". Wir entschieden uns für die zweite Methode "Kein Welt-Strea­ming", was laut Anbieter für lang­same Inter­net­ver­bin­dungen von Vorteil sein kann. Die Strea­ming-Optionen können aber jeder­zeit im entspre­chenden Menü gewech­selt werden.

Xbox Series S Xbox Series S
Bild: teltarif.de
Im anschlie­ßend aufplop­penden Menü fiel unser Blick auf "Erkun­dungs­flüge". Der Claimer "Beginnen Sie Ihre Reise hier" hatte uns gecatcht und wir wollten über eine Region in Nepal rund um den Mount Everest fliegen. Sogleich kam aber die Ernüch­terung. Vom System wurde ange­zeigt, dass wir uns im Offline-Modus befänden, also keine aktive Inter­net­ver­bin­dung besäßen. Das stimmte aller­dings nicht, denn die Inter­net­ver­bin­dung war sehr wohl aktiv, andere Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video funk­tio­nierten problemlos.

Das System über­ließ uns die Wahl, es weiter zu probieren - was aller­dings nicht klappte - oder die erfor­der­lichen Dateien des Offline-Modus zu laden. Auf den Down­load der Dateien mit einer Größe von über 50 GB hatten wir ja zunächst verzichtet.

Wir bissen nun in den sauren Apfel und klickten auf den Down­load der Offline-Modus-Dateien. Der Link auf die Seite des Micro­soft-Stores war jedoch fehler­haft, sodass ange­zeigt wurde, dass ein Problem aufge­taucht sei und die Dateien deshalb nicht geladen werden könnten.

Unvor­her­gese­hene Turbu­lenzen

Wir öffneten die Game-Pass-App, weil dort vorher Basis-Spiel und Offline-Modus einzeln anwählbar waren. Das war auch immer noch der Fall. Im Down­load-Bereich des Xbox-Systems star­tete nach dem Start des Down­loads der Offline-Dateien auch eine aktive Anzeige. Aller­dings war nicht ersicht­lich, was über­haupt geladen wurde. Die Anzeige stand perma­nent auf 100 Prozent und der MSFS 2020 wurde als "Start­bereit" ange­zeigt. Der Down­load-Manager zeigte eine nicht nach­voll­zieh­bare Größe von Zahlen wie 422 GB. Diese wurden auch hoch­gezählt, aller­dings in eben­falls nicht nach­voll­zieh­baren Schritten wie 423 GB von 423 GB, 424 GB von 424 GB und so weiter.

Wir ließen das System in Ruhe, über 50 GB wurden so herun­ter­geladen. Zwischen­zeit­lich wurde der MSFS 2020 in der Game-Pass-App mit einer neuen Datei-Größe von 78 GB ange­zeigt. Da half dann auch nur Achsel­zucken.

Beim zweiten Mal klappte der Download ohne Probleme Beim zweiten Mal klappte der Download ohne Probleme
Bild: teltarif.de
Es gab nun keine nach­voll­zieh­bare Anzeige über die tatsäch­liche Größe des Down­loads. Wir befürch­teten, der Down­load verlief ins endlose, zumal in der Game-Pass-App der Down­load des MSFS 2020 als zweimal aktiv ange­zeigt wurde. Wir entschieden uns deshalb, den Down­load abzu­bre­chen, die Dateien zu deinstal­lieren und einen erneuten Versuch zu wagen. Dieses Mal luden wir die Dateien über eine Inter­net­lei­tung mit höherer Band­breite, entspre­chend funk­tio­nierte der Down­load zügiger. Man muss aller­dings erwähnen, dass bereits drei Tage nach der Frei­schal­tung vergangen waren und vermut­lich der größte Ansturm vorüber war.

Beim zweiten Mal klappte es

Nachdem wir den Down­load ein zweites Mal gestartet hatten, wurden die Dateien zügig auf die Xbox kopiert. Die Datei­größe war mit 102 GB ange­geben. Nach Fertig­stel­lung des Down­loads und Instal­lation des Flug­simu­lators wurden keine weiteren Updates mehr benö­tigt, zumin­dest nicht so wie es am Dienstag der Fall war (18,4 GB).

Auf der nächsten Seite lesen Sie unsere ersten Eindrücke mit dem MSFS über die Xbox Series s.

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