Künstliche Intelligenz

Microsoft: Inklusion mithilfe Künstlicher Intelligenz fördern

Auf der Entwicklerkonferenz Build stellte Microsoft nicht nur Pläne für die eigene Zukunft vor. Der Software-Gigant will seine Möglichkeiten nutzen, um die zu unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Von dpa / Dominik Haag
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Künstliche Intelligenz soll das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen einfacher und lebenswerter machen - dafür hat Microsoft eine weltweite Initiative gestartet. Das Programm sei mit einem Volumen von mehr als 25 Millionen US-Dollar auf fünf Jahre ausgelegt, teilte das Unternehmen gestern Abend zum Start seiner Entwicklerkonferenz Build in Seattle mit. Damit sollen etwa Forscher und Entwickler, aber auch Universitäten und Nichtregierungsorganisationen gefördert werden.

Fusion der Sprachassistentinnen

MicrosoftMicrosoft fördert Inklusion mit Künstlicher Intelligenz. Gehör-Geschädigte können bereits heute zum Beispiel mit Microsofts Translator Gespräche in Echtzeit in geschriebenen Text übersetzen lassen. Auf der Build kündigte Microsoft zudem eine Kooperation mit Amazons Sprachassistentin Alexa an. Sie wird künftig mit Microsofts eigener Assistentin Cortana zusammenarbeiten. Nutzer können damit über Befehle an Amazons Lautsprecher Alexa bestimmte Funktionen in Windows steuern.

Microsofts Betriebssystem Windows spielte auf der diesjährigen Build dagegen eher eine kleine Nebenrolle. Seit vergangenen Montag ist ein neues Update für Windows zehn mit zahlreichen neuen Funktionen weltweit verfügbar. Microsoft-Chef Satya Nadella setzt dagegen auf Plattform-unabhängige Cloud-Dienste, die von den unterschiedlichsten Zugangsgeräten aus die Zusammenarbeit unterstützen sollen.

In unserem Ratgeber berichten wir, was Microsofts smarte Assistentin alles kann.

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