Knipsen und Suchen

Ausprobiert: Microsofts Bildersuche Visual Search in Bing

Die Google-Bildersuche hat sich bereits bei zahlreichen Anwendern bewährt, nun schickt Microsoft seine Visual Search ins Rennen. Das Prinzip funktioniert ähnlich, allerdings könnte die Genauigkeit höher sein.
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Der Suchmaschinen-Markt wird zwar von Google dominiert, doch es gibt auch andere Tools, wie etwa Microsoft Bing, die einen Blick wert sind. Der Windows-Schöpfer hat seine Onlinesuche nun überarbeitet und eine neue Funktion namens Visual Search eingeführt. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Pendant zu Googles Bildersuche. Laut Microsoft ist die Funktion zunächst in den USA verfügbar, allerdings hatten wir bereits mit der deutschen Bing-App Glück. Das Feature ist eine sinnvolle Erweiterung, wenngleich (noch) nicht die Qualität der Google-Lösung erreicht wird.

Microsoft Bing nun mit Bildersuche

Bing hat nun auch eine BildersucheBing hat nun auch eine Bildersuche „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, dieses Sprichwort trifft auch dann zu, wenn man sich nach einem unbekannten Gegenstand erkundigen möchte. Ob Kleidung, Technik oder Spielzeug, ein geschossenes Foto kann beim Abgleich mit Inhalten des World Wide Web weiterführende Informationen preisgeben. Mit der Google-Bildersuche klappt so etwas schon seit geraumer Zeit, nun führt auch Konkurrent Microsoft in seiner Alternative Bing eine adäquate Funktion ein. „Heute starten wir die neuen intelligenten Visual-Search-Fähigkeiten, die auf der bereits in Bing integrierten Visual-Technologie aufbauen, wodurch du das Internet mit deiner Kamera durchsuchen kannst.“, verkündete das Remonder Unternehmen am Donnerstag auf seinem Blog. In diesem Beitrag hieß es auch, dass der Service in den USA ausgerollt wird, aber deutsche Anwender können die Bildersuche ebenfalls ausprobieren.

Nettes Feature mit Optimierungsbedarf

Wir haben Bing Visual Search mit der Android-App (Download hier in Google Play) kurz angetestet. Die Bedienung ist denkbar einfach, nach dem Öffnen des Programms wird die Funktion über das Kamera-Icon gestartet. Anschließend nehmen Sie ein Foto mit Ihrem Smartphone auf, welches dann von Bing analysiert wird. Auf Wunsch lässt sich das Bild für eine eindeutigere Identifikation des Objekts zurechtschneiden. Für den Anfang klappt Visual Search schon recht ordentlich, wobei unsere Nintendo Switch teilweise mit einem Smartphone verwechselt wurde. Ein optimaler Aufnahmewinkel wirkt sich positiv auf die Suche aus. Die Ergebnisse von Visual Search sind zwar nicht so akkurat wie jene von Google, aber das könnte sich mit künftigen Updates ändern. Im Browser scheint die Bing-Bildersuche in Deutschland noch zu fehlen.

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