Erfolg

Erfolgreich: Erste connect-Messe in Dresden

Zufrieden sind die Veranstalter der ersten connect-EC-Messe für die Öffentlichkeit mit dem Fachkongress in Dresden. Dresden soll 5G-Modellregion werden.
Von der Connect-EC-Messe berichtet
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Am Samstag und Sonntag öffnete erst­malig die connect-EC-Messe im Dres­dener Congress-Zentrum für die Allge­mein­heit ihre Tore. Zu sehr zivilen Eintritts-Preisen von 5 Euro pro Person (Fami­li­en­ti­cket 10 Euro, für Studenten, Azubis, Beschäf­ti­gungs­su­chende etc. sogar frei) ging es rund um die Themen 5G-Mobil­funk, Elektro-Mobi­lität, Connected Car und Smart Home. Unter den Ausstel­lern waren Unter­nehmen wie AVM (Router, Smart-Home-Kompo­nenten), Ericsson (5G-Netz­werk­technik), Huawei (Netz­werk­technik, Smart­phones), KomSa (Groß­handel, Repa­ra­turen, Service für den Fach­handel), Telefónica-o2 (Netz­be­treiber), Telekom (Netz­be­treiber), VW (Elek­tro­mo­bi­lität), ZTE (Netz­werk-Technik, Smart­phones) und andere Aussteller wie das "Flügel Projekt", das ein autonom flie­gendes Flug­taxi bauen möchte.

5000 Besu­cher

Das Internationale Congress Zentrum in Dresden war Schauplatz der ersten connect-EC-Fachmesse für die ÖffentlichkeitDas Internationale Congress Zentrum in Dresden war Schauplatz der ersten connect-EC-Fachmesse für die Öffentlichkeit Rund 5000 Besu­cher infor­mierten sich direkt vor Ort und stellen viele Fragen. Veran­staltet wurde die Messe vom Verlag WEKA Medien, wo auch das Fach­ma­gazin connect erscheint.

connect-Chef­re­dak­teur Marc-Oliver Bender ist höchst zufrieden: „Wir konnten digi­tale Tech­no­lo­gien für unser Publikum konkret, verständ­lich und greifbar machen. Das war unser Ziel. Darüber hinaus haben wir aus den Rück­mel­dungen der Teil­nehmer und des Publi­kums wert­volle Erkennt­nisse gewonnen, die wir im nächsten Jahr in unserer Planung einer erneuten Fach­messe, wieder in Dresden, berück­sich­tigen werden.“

Die Veran­stal­tung, die zum ersten Mal in Dresden statt­fand, kombi­nierte erst­malig eine Fach­kon­fe­renz mit einer Verbrau­cher­messe: An den ersten beiden Tagen (2. und 3. Mai) hatten sich "Busi­ness-Entscheider" bei Vorträgen zu aktu­ellen Topthemen der Digi­ta­li­sie­rung getroffen.

Hoch­ka­rä­tige Teil­nehmer

Unter den Spre­chern der Konfe­renz waren neben dem säch­si­schen Minis­ter­prä­si­denten Michael Kret­schmer, seinem Staats­mi­nister für Wirt­schaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, zahl­reiche hoch­ran­gige Bran­chen­ver­treter (z.B. von der Deut­schen Telekom AG, Telefónica, Huawei, TU Dresden und VW). „Wir freuen uns, dass die connect-ec insbe­son­dere von unseren Fach­be­su­chern und Ausstel­lern als Netz­werk-Event für die gesamte TK-Branche so gut ange­nommen wurde“, kommen­tiert Dirk Waasen, Verlags­leiter der veran­stal­tenden WEKA Media das Geschehen. Wir berich­teten ausführ­lich über das Geschehen.

Beson­ders attraktiv ist für die Veran­stalter, dass dort live eine Verein­ba­rung unter­zeichnet wurde, welche die säch­si­sche Landes­haupt­stadt zur Modell­stadt für "super­schnellen Mobil­funk" machen soll. Darauf hatten sich Dres­dens Ober­bür­ger­meister Dirk Hilbert (FDP) und der Chef der Deut­sche Funk­turm (DFMG, eine 100-prozen­tige Telekom-Tochter), Bruno Jacob­feu­er­born, am Donnerstag verstän­digt. Die Koope­ra­tion sieht vor, die Mobil­funk-Infra­struktur im Stadt­ge­biet stark auszu­bauen. Dafür wird die Stadt kommu­nale Flächen für die Mobil­funk­über­tra­gung zur Verfü­gung stellen.

Bedauert wurde von Besu­chern die Abwe­sen­heit des Netz­be­trei­bers Voda­fone, der ursprüng­lich geplant hatte, mit einem eigenen Stand vor Ort zu sein.

Messe von Frequenz­auk­tion über­la­gert

Die Messe wurde über­la­gert von der unge­wohnt langen Dauer der 5G-Frequenz­ver­stei­ge­rung in Mainz, die es zahl­rei­chen hoch­ran­gigen Indus­trie­ver­tre­tern unmög­lich machte, persön­lich zu erscheinen. So hatten Voda­fone Deutsch­land CEO Hannes Amets­reiter und Telekom Tech­nik­chef (CTO) Walter Golde­nits die Messe ursprüng­lich in ihrem Termin­plan. Obwohl offi­ziell zur Verstei­ge­rung nicht viel gesagt werden darf, war es eines der span­nenden Themen im Rahmen zahl­rei­cher Hinter­grund­ge­spräche am Rande der Messe.

Nach dem jähen Ende der Kommu­ni­ka­ti­ons­messe CEBIT wird in der Branche schon länger gefor­dert, eine Messe zu haben, die alle Aspekte der digi­talen Kommu­ni­ka­tion (also Netz­be­treiber, Netz­werk­aus­rüster, Mobil­funk­an­bieter, Provider, Service-Provider) unter einem Dach vereint. Dass ein Fach­ma­gazin diese Messe veran­staltet, ist kein Fehler, zumal die connect schon seit Jahren diesen Bereich bear­beitet und bestens vernetzt ist. Der Wandel vom gedruckten zum elek­tro­ni­schen Magazin ist im vollen Gange.

So hat die connect ihren Erschei­nungs­be­reich weit über den bishe­rigen deutsch­spra­chigen D-A-CH-Bereich (Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz) ausge­dehnt und ist beispiels­weise nach Norden wie Skan­di­na­vien, aber auch nach England gegangen. In China wurde eine Webseite gestartet, die bei einigen Arti­keln 180 000 Zugriffe auf einen Artikel aufwies. In China, so Verlags­leiter Dirk Wasen, seien präzise Test­be­richte, deren Urteile anhand von Messungen genau begründet würden, noch ziem­lich neu und unge­wöhn­lich.

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