Cloud-Speicher

Megaupload 2.0: Starttermin steht fest

Kim Dotcom hat via Twitter den konkreten Launchtermin für die neu aufgelegte Cloud-Plattform Megaupload bekanntgegeben. Auf diese Features können sich Nutzer einstellen.
Von dpa / Daniel Rottinger
AAA
Teilen (5)

Via Twitter informiert Kim Dotcom ber den Megaupload-LaunchVia Twitter informiert Kim Dotcom über den Megaupload-Launch (Screenshot: YouTube-Trailer für eingestelltes Megaupload) Der umstrittene deutschstämmige Internet-Unternehmer Kim Dotcom hat ein Comeback seiner Tauschplattform Megaupload für den 20. Januar 2017 angekündigt. Via Twitter veröffentlichte der 42-Jährige, dem in den USA eine langjährige Haftstrafe droht, den Starttermin und weitere Details.

100 GB Gratis-Speicher und Anonymität

Der Service soll 100 Gigabyte kostenlosen Cloud-Speicher bieten und auf allen Geräten der Nutzer konfiguriert werden. Zudem würden bei Megaupload 2.0 Anonymität und Verschlüsselung auf ein neues Level gehoben: "Ein Alptraum für alle, die massenhaft überwachen und zensieren wollen", heißt es in einem Tweet. Neben Megaupload 2.0 möchte der Internet-Unternehmer noch zwei weitere Dienste an den Start bringen. Namentlich soll es sich dabei um Bitcache und MegaNet handeln, die allerdings wohl erst einige Zeit nach dem Launch von Megaupload bereitgestellt werden sollen. Bereits vor wenigen Wochen hatten Kim Dotcom auf Twitter durchblicken lassen, dass die Cryto-Währung Bitcoin ein wesentlicher Bestandteil der Filehosting-Plattform sein wird.

Das ursprüngliche Portal war 2012 nach FBI-Ermittlungen abgeschaltet worden. Gegen Dotcom, der inzwischen in Neuseeland lebt, läuft ein Auslieferungsersuchen aus den USA, wo ihm der Prozess gemacht werden soll. Die US-Ankläger sagen, Musik- und Filmproduzenten hätten eine halbe Milliarde Dollar an Lizenzgebühren verloren, weil Nutzer über Megaupload urheberrechtlich geschütztes Material austauschten.

Dotcom wehrt sich gegen die Vorwürfe und die Auslieferung und argumentiert, er habe nur die Plattform zur Verfügung gestellt.

In einer weiteren Meldung hatten wir darüber berichtet, wie sich Yahoo-Nutzer nach Veröffentlichung von 200-Millionen-Zugangsdaten im Dark Web verhalten sollen.

Teilen (5)

Mehr zum Thema Cloud Computing