Neuvorstellung

Medion will mit Smart-Home-Produkten durchstarten

Medion will mit eigenen Smart-Home-Produkten durchstarten. Wir geben einen Überblick zu den Smart-Home-Produkten sowie den Kosten der Sets. Der Hersteller wird die Geräte auf der IFA ausstellen.
Von Marleen Frontzeck-Hornke
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Medion wird auf der diesjährigen IFA nicht nur neue Smartphones, Tablets und Laptops zeigen, sondern auch erstmalig Produkte für den Smart-Home-Bereich. Der Hersteller wird Smart-Home-Bundles für bestimmte Szenarien anbieten, die vergleichsweise günstig sind. Denn: Medion kann sich nur von der starken Konkurrenz eventuell durch den Preis abheben. Alles was das Unternehmen in den Themen-Bundles anbietet, haben andere Smart-Home-Hersteller wie Devolo, die Telekom mit Qivicon und andere schon viel länger im Sortiment.

IP-Kamera, Rauchmelder und mehr lassen sich über die Smart-Home-Zentrale von Medion verwalten
IP-Kamera, Rauchmelder und mehr lassen sich über die Smart-Home-Zentrale von Medion verwalten
Die Smart-Home-Pakete werden 249 Euro (Sicherheit), 269 Euro (Komfort), 219 Euro (Energie) kosten. Zudem bietet Medion ein Einsteigerpaket für 199 Euro sowie ein größeres Paket für 349 Euro an. Der Interessent hat außerdem die Möglichkeit, die Smart-Home-Geräte einzeln ab dem vierten Quartal im Shop von Medion zu kaufen - auch bei den üblichen Vertriebspartnern werden die Produkte erhältlich sein.

Eine Smart-Home-Zentrale für die Verwaltung

Ähnlich wie bei anderen Smart-Home-Produkten erfolgt die kabellose Steuerung der Smart-Home-Produkte über eine Zentrale. Per Smartphone-App für Android und iOS kann der Nutzer dann auch von unterwegs sein smartes Zuhause verwalten - die App dafür bietet Medion kostenlos an. Die Smart-Home-Zentrale von Medion hat zudem die Aufgabe, den Betriebszustand der einzelnen Komponenten sowie die Statusmeldungen zu empfangen. Wird ein Ereignis ausgelöst - wie ein Bewegungs- oder Rauchmelder -, dann wird an die Zentrale automatisch eine Nachricht versendet. Der Nutzer bekommt dann eine entsprechende Mitteilung mobil auf sein Smartphone. Zudem lässt sich der Funkbereich durch eine weitere Smart-Home-Zentrale erweitern, wenn das Signal zu den smarten Geräten schwächer wird - dies kann zum Beispiel bei einem Haus mit mehreren Etagen der Fall sein.

Medion stellt eigene Smart-Home-Lösung vor
Medion stellt eigene Smart-Home-Lösung vor
Diese Komponenten stehen bei Medion zur Auswahl: Eine LED-Leuchte, ein Rauchmelder, eine IP-Kamera, ein Bewegungsmelder, ein Tür- und Fensterkontakt, ein Erschütterungssensor, eine Wetterstation, ein Zwischenstecker sowie ein Heizungsthermostat. Der Erschütterungssensor lässt sich an einer Fensterscheibe einsetzen und löst eine Nachricht aus, sobald die Scheibe eingeschlagen wird. Mit der IP-Kamera ist eine Überwachung des eigenen Zuhauses möglich. Dabei werden Videos und Fotos in einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixel ans Smartphone auf die App übermittelt, sobald der in der IP-Kamera integrierte Bewegungsmelder ausgelöst wird.

Erst kürzlich haben wir über die verschiedenen Szenarien für die Smart-Home-Lösung der Telekom berichtet.

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