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maxdome bald kostenlos im ICE: VoD im Bahn-WLAN

Ab Ende des Jahres gibt es für jeden Bahnreisenden 50 kostenlose Filme im ICE zu sehen. Möglich macht das eine Kooperation mit maxdome. Abonennten können deutlich mehr Filme sehen.
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maxdome kommt in den ICE der Deutschen Bahn. Dazu haben maxdome und die Bahn eine langfristige, strategische Partnerschaft geschlossen, wie maxdome heute mitteilte. Demnach werde das Video-on-Demand-Angebot ab Ende 2016 über das ICE-Portal als erster und einziger Video-Service exklusiv für Unterhaltung während der Fahrt sorgen. Dazu werden die Filme und Serien über lokale Server direkt im Zug via WLAN im DB-Portal zur Verfügung gestellt, ohne dass eine Verbindung zum Internet notwendig ist.

"Mit dem einzigartigen Entertainment-Angebot von maxdome wird das ICE Portal ab Ende 2016 um einen wichtigen Baustein aufgewertet", erklärt Michael Peterson, Vorstand Marketing der DB Fernverkehr. In maxdome sieht die Bahn einen "signifikanten Mehrwert" für den Kunden. "Durch die Kooperation mit der Deutschen Bahn führen wir unsere Distributions-Offensive weiter fort und setzen uns klar vom Wettbewerb ab", sagt maxdome-Co-Geschäftsführer Filmon Zerai.

Nur eingeschränktes Angebot

maxdome kommt in den ICEmaxdome kommt in den ICE Allerdings ist das Angebot eingeschränkt: Wer noch kein maxdome-Abo hat kann während der Fahrt via Laptop oder anderen mobilen Endgeräten auf ausgewählte Inhalte zuzugreifen: Jedem Bahn-Kunden stehen 50 regelmäßig wechselnde Filme und Serien kostenfrei zur Verfügung. Darunter seien "auch Top-Inhalte aus den USA", wie maxdome verspricht. Um auf bis zu 1000 "Highlight-Inhalte" zuzugreifen, ist entweder ein existierendes maxdome-Abo notwendig oder der Abschluss eines kostenlosen Probemonats. Dieses könne auch im Zug abgeschlossen werden.

Voraussetzung für die Nutzung bleibt aber, dass die WLAN-Module im ICE funktionieren. Zuletzt stellten Redakteure von teltarif.de vermehrt fest, dass der Hotspot nicht zuverlässig arbeitet. Dabei ging es jedoch nicht um die Außenanbindung, sondern den Betrieb des Hotspots als solchen. Teilweise bekamen Nutzer nicht einmal eine IP-Adresse zugewiesen.

Die Bahn hatte ihr ICE-Portal erst vor kurzem überarbeitet. Eindrücke dazu hatten wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst.

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