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LTE in den USA im Test: AT&T-Prepaidkarte im Blackberry Passport

Die Prepaidkarten von AT&T ermöglicht auch die LTE-Nutzung. Wir haben den mobilen Internet-Zugang in Las Vegas einem Test unterzogen. In unserem Testbericht erfahren Sie, welchen Eindruck das Netz hinterlassen hat und warum viele Interessenten den Dienst nicht nutzen können.
Aus Las Vegas berichtet
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Auch in den USA werden die LTE-Mobilfunknetze immer weiter ausgebaut. Auch erste Roaming-Abkommen mit europäischen Netzbetreibern gibt es, die die Nutzung der 4G-Infrastruktur vorsehen. So haben beispielsweise Vodafone-Kunden die Möglichkeit, mobile Datendienste in den USA auch im LTE-Netz von AT&T zu verwenden.

In der Praxis werden allerdings nicht alle Interessenten die Möglichkeit haben, den schnellen mobilen Internet-Zugang auch wirklich zu verwenden, selbst wenn eine für LTE-Roaming freigeschaltete SIM-Karte zum Einsatz kommt. Grund: In den USA wird LTE auf anderen Frequenzen als in Europa genutzt. Viele europäische Handys unterstützen jedoch die in den USA üblichen Frequenzbänder nicht.

Nicht alle europäischen Handys unterstützen LTE in den USA

LTE-Test in Las Vegas mit dem Blackberry PassportLTE-Test in Las Vegas mit dem Blackberry Passport Zumindest einige neuere Handhelds sind aber auch in den USA LTE-fähig, etwa das Apple iPhone 6, das Sony Xperia Z3 und das Blackberry Passport. Wir wollten wissen, was die amerikanischen LTE-Netze zu leisten vermögen und haben eine Prepaidkarte von AT&T im Blackberry Passport eingesetzt, um sowohl die Netzabdeckung als auch die Übertragungsraten einem kurzen Test zu unterziehen.

Die AT&T-SIM wurde vom Blackberry Passport automatisch erkannt. Wir mussten keinerlei Einstellungen vornehmen, um den mobilen Internet-Zugang im Netz des amerikanischen Betreibers zu verwenden. Der APN wurde automatisch eingerichtet und innerhalb weniger Sekunden buchte sich das Smartphone ins AT&T-Netz ein.

Gute Versorgung im Stadtgebiet von Las Vegas

APN wurde nach Einlegen der SIM-Karte automatisch erkannt und eingetragenAPN wurde nach Einlegen der SIM-Karte automatisch erkannt und eingetragen Wir haben die Prepaidkarte im Gerät belassen und unterwegs in Las Vegas stichprobenartig die Versorgung überprüft. Dabei kam erstaunliches zutage: Oft war das LTE-Netz von AT&T stärker zu empfangen als das UMTS-Netz des gleichen Betreibers. Auch in den Hotels in Las Vegas sowie in den Messehallen, in denen in der kommenden Woche die Consumer Electronics Show (CES) stattfindet, hatten wir bei unseren Stichproben stets guten LTE-Empfang.

Zwar ist dieser Test in einer einzigen amerikanischen Stadt keineswegs repräsentativ. Dennoch zeigt sich, dass offenbar auch hier die Netzbetreiber mittlerweile stark auf das 4G-Netz setzen. Der Netzausbau ist schon heute - zumindest in der Innenstadt von Las Vegas - sehr weit fortgeschritten.

Auf Seite 2 erfahren Sie unter anderem, wie schnell wir mit der Prepaidkarte von AT&T im LTE-Netz in Las Vegas im Internet surfen konnten.

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