wasserfest

Liquipel macht das iPhone mit Nano-Partikeln wasserfest

Behandlung für verschiedene aktuelle Smartphones möglich
Von Steffen Herget
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Ein umgestoßenes Glas, ein unachtsamer Moment, und schon ist es passiert: Das heißgeliebte Smartphone liegt im Wasser. Handelt es sich dabei nicht um ein besonders geschütztes Gerät, wie beispielsweise das kürzlich getestete Samsung Galaxy Xcover, könnte das das Ende des Gerätes bedeuten. Um das zu verhindern, gibt es die Liquipel-Technologie. Dabei wird das Handy mit einer Schicht aus feinsten Nano-Partikeln behandelt, die sowohl von außen als auch von innen die empfindliche Elektronik von iPhone und Co. schützen sollen. Bisher ist die Liquitel-Methode nur für neun verschiedene Smartphone-Modelle möglich, die Liste soll allerdings Schritt für Schritt erweitert werden. Die Kosten für den Kunden halten sich in Grenzen.

Wasserfeste Smartphones mit LiquipelWasserfeste Smartphones mit Liquipel Liquipel verlangt je nach Behandlung zwischen 59 und 79 US-Dollar von seinen Kunden, die Versandkosten sind zum Start des Unternehmens kostenlos. Neben dem iPhone werden auch einige Modelle von HTC, Samsung und Motorola angenommen. Gegenüber einer Hülle aus dem Zubehör-Programm hat Liquipel den Vorteil, immer vorhanden zu sein und - so verspricht der Hersteller zumindest - auch nie zu versagen. Die Beschichtung muss laut Liquipel nicht erneuert werden und hält über das Leben des Handys hinaus. Durch die winzigen Partikel soll der Nutzer selbst von der wasserfesten Beschichtung nichts spüren. Ob das Unternehmen seine Dienste zukünftig auch außerhalb der USA anbieten wird, ist noch nicht bekannt. Wer den Dienst von Deutschland aus in Anspruch nehmen möchte, muss sich demnach noch auf unbestimmte Zeit gedulden.

Beschichtung wird im Vakuum aufgebracht

Der Hersteller zeigt zu guter Letzt zwei Videos von Liquipel, die den Einsatz im Alltag sowie die Art und Weise der Aufbringung der Nano-Beschichtung zeigen. Diese wird in einem Vakuum aufgebracht, was mit dafür verantwortlich ist, dass der Nutzer das Handy zu Liquipel einschicken muss und die Schutzschicht nicht selbstständig applizieren kann.

Liquipel im Video des Herstellers

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