V-Serie

LG V40 ThinQ: 5-Kamera-Handy kommt nach Deutschland

Der Tech-Hersteller LG hat den Deutschlandstart für das Smartphone-Modell V40 ThinQ angekündigt. Das Gerät hat fünf Kameras und ein 6,4 Zoll-OLED-Display.
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Das LG V40 ThinQ wurde bereits im Oktober offi­ziell vorge­stellt. Da war aller­dings die Rede davon, dass der Nach­folger des LG V30 vorerst nur für den Markt in den Verei­nigten Staaten gedacht sei. Jetzt hat der Elek­tronik­her­steller den Release für den deut­schen Markt ange­kün­digt. Ein konkretes Datum gibt es aller­dings noch nicht, eingrenzen lässt sich das Erschei­nungs­datum aber auf Ende Januar. Was es genau kosten wird, steht auch noch nicht fest und soll zeitnah bekannt­gegeben werden. Mit New Platinum Gray und New Moroccan Blue wird es zwei Farb­va­ri­anten geben.

In den USA kostet das LG V40 ThinQ nach unver­bind­li­cher Preis­emp­feh­lung 949 Dollar mit 64 GB internem Spei­cher. Das sind nach aktu­ellem Wech­sel­kurs rund 834 Euro. In der Pres­se­mit­tei­lung von LG ist aber nur von 128 GB Spei­cher­ka­pa­zität die Rede. Hinsicht­lich des doppelten Spei­chers und der grund­sätz­li­chen Preis­steigerung hier­zu­lande lässt sich entspre­chend davon ausgehen, dass sich der Preis für das LG-Smart­phone an die 1000-Euro-Grenze annä­hern wird.

Aushän­ge­schild: Penta-Kamera

Ab Januar in Deutschland erhältlich: Das LG V40 ThinQ.Ab Januar in Deutschland erhältlich: Das LG V40 ThinQ. Wer von einer "rich­tigen" Pentaka­mera ausgeht, der darf sich ange­sichts der Marke­ting­vo­ka­beln aber nicht verwirren lassen. Das LG V40 ThinQ verfügt nicht über eine Haupt­ka­mera mit fünf Sensoren, sondern nur über ein Triple-Kamera-System. Hinzu gesellt sich aber eine Dual-Selfie-Kamera. Die vorderen und hinteren Linsen werden also zusam­men­ge­zählt.

Die Haupt­ka­mera vereint drei Objek­tive: ein 16 Mega­pixel-Weit­winkel-Objektiv (f/1.9-Blende), ein 12 Mega­pixel-Stan­dard-Objektiv (f/1.5-Blende) und ein 12-Mega­pixel-Tele­ob­jektiv (f/2.4-Blende). Die Selfie-Kamera setzt sich aus einem 5 Mega­pixel-Weit­winkel-Objektiv (f/2.2-Blende) und einem 8 Mega­pixel-Stan­dard­ob­jektiv (f/1.9-Blende) zusammen.

Künst­liche Intel­li­genz darf auch beim Kame­ra­system des LG V40 ThinQ nicht fehlen. So sind Effekte wie Kino-Shot möglich, mit dem sich animierte Bilder erstellen lassen. Der Bild­be­reich, der animiert werden soll, kann mit dem Finger ausge­wählt werden. Ein 3D-Licht-Effekt kann den Farbton des Fotos ändern. Laut Herstel­ler­an­gaben soll das einer profes­sio­nellen Beleuch­tung gleich­kommen. Das Feature Makeup Pro kann beispiels­weise den Hinter­grund eines Selfies benut­zer­de­fi­niert ändern. Augmented Reality erhält auch Einzug in die Kame­ra­spie­lerei: Nutzer können mit den Einstel­lungen Mein Avatar und AR Emoji perso­na­li­sierte Anima­tionen erstellen.

Bereits beim LG G7 ThinQ hatte der Hersteller mit den beson­deren Audio-Eigen­schaften des Geräts geworben. So sollte das G7 das erste Smart­phone mit DTS:X 3D-Surround Sound sein, bis zu 7.1 Kanäle ein beein­dru­ckendes Klang­er­lebnis liefern und ein Boombox-Laut­spre­cher für einen kraft­vollen, klaren Klang auch in größeren Räumen sorgen. In unserem Test­ver­fahren zeigte sich, dass sich das Soun­d­er­lebnis im Vergleich zu anderen Smart­phones deut­lich abhob.

Auch beim V40 ThinQ hebt LG die Klang­ei­gen­schaften des Smart­phones in den Vorder­grund. Als erstes Smart­phone trage es das "Audio Tuned by Meri­dian"-Label. LG: "Der 32-Bit Hi-Fi Quad DAC erzeugt eine ausge­wo­gene Klang­si­gnatur, die der Qualität einer Origi­nal­auf­nahme sehr nahe­kommt."

Der Präsi­dent der LG Elec­tro­nics Mobile Commu­ni­ca­tions Company, Hwang Jeong-hwan, betont: "Das wich­tigste Ziel bei der Entwick­lung des LG V40 ThinQ war es, eine kompro­miss­lose Qualität für Benutzer zu bieten, die quali­tativ hoch­wer­tige Inhalte erstellen, konsu­mieren und teilen können. Die Viel­sei­tig­keit der Kamera und die bewährten Vorzüge der V-Serie machen das LG V40ThinQ zu einem ernst­zu­neh­menden Kandi­daten für Kunden, die ein Premium-Smart­phone suchen, das alles kann."

Bei so viel Verspre­chen freuen wir uns darauf, das Gerät in einem ausführ­li­chen Praxis­test unter die Lupe nehmen zu dürfen.

Nur Android Oreo

Zum Start wird auf dem LG V40 Thinq Android 8.1 Oreo instal­liert sein. Für ein ange­prie­senes Premium-Smart­phone in der erwar­teten Preis­klasse ist das aller­dings weniger erfreu­lich. Es lässt sich hoffen, dass ein Update auf Android 9 Pie nicht ewig dauern wird und dass das V40 auch mit einer weiteren Version von Googles Betriebs­system bedacht wird. Schön dagegen lesen sich die Abmes­sungen und das Gewicht: Mit 158,7 mm x 75,8 mm x 7,7 mm und 169 Gramm lässt sich erwarten, dass das Smart­phone ange­nehm leicht in der Hand liegen wird.

Auch vom Sony Xperia XZ4 könnte ein zeit­naher Launch geplant sein. Details lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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