Kamera-Jongleur

LG V40 ThinQ mit 5 Kameras und 6,4-Zoll-Display vorgestellt

Wem V30S und V35 zu wenig Neuerungen hatten, dem dürfte das V40 ThinQ zusagen. Ein überarbeitetes Display und eine Dual-Kamera vorne sowie eine Triple-Kamera hinten muten spannend an.
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Aller guten Dinge sind drei – und so stellt auch LG jetzt mit dem V40 ThinQ die bereits dritte Variante seiner Phablet-Reihe für dieses Jahr vor. Waren V30S ThinQ und V35 ThinQ noch eher lauwarme Aufgüsse des Standardmodells V30, ist das V40 ThinQ aber endlich ein vollwertiger Nachfolger. Besonders beim Bildschirm und bei den Kameras fährt LG schwere Geschütze auf. Auf 6,4 Zoll tummeln sich 3120 mal 1440 Pixel und Hobby-Fotografen stehen gleich fünf Knipsen zur Verfügung.

V40 ThinQ – Würdiger V30-Erbe

Das LG V40 ThinQ hat eine Triple-Kamera an der Rückseite
Das LG V40 ThinQ hat eine Triple-Kamera an der Rückseite
Heute stellte der südkoreanische Hersteller LG sein neuestes Oberklasse-Phablet vor. Bei diesem Smartphone dürfte so manches Highend-Herz höher schlagen – besonders das Display wirkt erstklassig. Im 19,5:9-Format gehalten bietet es eine Schärfe von 537 ppi, es ist also genauso hochauflösend wie die Panels der Vorgänger. Mit 6,4 anstatt 6 Zoll gibt es aber eine größere Anzeigefläche. Den schnellen Chipsatz Snapdragon 845 übernimmt LG beim V40 ThinQ vom V35 ThinQ, das ist auch völlig in Ordnung, denn der Snapdragon 855 ist noch nicht verfügbar. An Speicheroptionen stehen 64 GB oder 128 GB Flash nebst 6 GB RAM zur Auswahl. Enttäuscht sind wir hingegen vom vorinstallierten Betriebssystem: ein neues Flaggschiff noch mit Android 8.1 Oreo anstatt Android 9.0 Pie ins Rennen zu schicken, ist etwas schwach. Es bleibt aber die Hoffnung auf ein zügiges Update.

Die Kamera-Armada des LG V40 ThinQ

LG V40 ThinQ
Der Konzern wirbt fleißig mit seiner „Penta-Kamera“, der Slogan zählt aber freilich die hinteren und vorderen Fotoapparate zusammen. Die drei Hauptkameras warten mit 12 Megapixel (27  mm, Blende f/1,5), 16 Megapixel (16 mm, Blende f/1.9) und weiteren 12 Megapixel (52 mm, Blende f/2.4) auf. Somit stehen ein Standard-Objektiv, ein Ultraweitwinkel und eine Zoom-Optik zur Verfügung. Die Selfie-Knipsen sind ebenfalls durchdacht konstruiert. Eine 26-mm-Brennweite mit 8 Megapixel für gängige Selbstporträts und eine 21-mm-Brennweite für Gruppen-Selfies ergeben ein flexibles Setup. Die Standardbrennweite hat eine Lichtstärke von f/1.9, bei der Weitwinkel-Einheit ist die Ausbeute mit f/2.2 merklich niedriger. Äußerst erfreulich: LG verpasste nicht nur der 12-Megapixel-Hauptkamera mit 27 mm, sondern auch der 12-Megapixel-Tele-Optik einen optischen Bildstabilisator.

Preis und Verfügbarkeit des LG V40 ThinQ

Das LG V40 ThinQ gibt es in Aurora-Schwarz und marokkanischem Blau
Das LG V40 ThinQ gibt es in Aurora-Schwarz und marokkanischem Blau
Ab dem 18. Oktober wird das LG V40 ThinQ erhältlich sein – vorerst aber leider nur in den Vereinigten Staaten. Dort schlägt der Preis dann je nach Anbieter mit 900 bis 980 US-Dollar zu Buche.
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