Mittelklasse-Trio

LG Q7a, Q7 und Q7+: Highend-Features in der Mittelklasse?

Hersteller LG verspricht für seine neue Q7-Serie Premium-Funktionen, die man ansonsten in der Oberklasse finden würde. Zum Kostenfaktor von 399 Euro gibt es aber bessere Mobilgeräte.
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LG kündigte seine neue Smartphone-Mittelklasse bestehend aus Q7a, Q7 und Q7+ an. Wie sich den Produktnamen entnehmen lässt, handelt es sich hierbei um die konsequente Weiterentwicklung der 2017er Q6-Mobilgeräte. Verbessert wurde unter anderem das Gehäuse, das nun nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt ist, außerdem gibt es DTS:X-Surround-Sound. Der auf 32 GB aufgestockte Flash-Speicher und die 3 GB RAM des LG Q7a sind ebenfalls erwähnenswert, ferner löst die Selfie-Kamera des Q7 und Q7+ nun mit 8 Megapixel auf. Hierzulande wird zunächst nur die Plus-Ausgabe ab Mitte Juni zu einer UVP von 399 Euro angeboten.

LG Q7-Serie als Alternative zum G7 ThinQ?

Die neuen LG-Smartphones Q7a, Q7 und Q7+
Die neuen LG-Smartphones Q7a, Q7 und Q7+
Datenblätter
In Kürze erscheint mit dem G7 ThinQ LGs neuestes Oberklasse-Smartphone, mit einem Preis von 849 Euro richtet es sich an Enthusiasten. Wer nicht so viel ausgeben, aber dennoch ein aktuelles LG-Smartphone haben möchte, könnte Gefallen an den Q7-Modellen finden. „Premium-Funktionen für das neue Mittelklasse-Smartphone“, so bewirbt LG die Variante Q7+. Das Mobilgerät erinnert in einigen Punkten stark an seinen Vorgänger Q6+. Abermals gibt es ein 5,5 Zoll messendes 18:9-Display mit 2160 mal 1080 Pixel, 64 GB Flash, 4 GB RAM und einen 3000 mAh messenden Akku. Zu dem nach MIL-STD-810G konstruierten stoßsicheren Gehäuse gesellt sich aber ein Staub- und Wasserschutz (IP68). Die Frontkamera löst mit 8 anstatt zuvor 5  Megapixel auf und die Hauptkamera jongliert ebenfalls mit mehr Bildpunkten (16 anstatt 13 Megapixel). Die KI-Funktion Qlens, ein simulierter Raumklang mittels DTS:X und ein Fingerabdrucksensor, der sich als zusätzlicher Button verwenden lässt, sind weitere Merkmale. Das Q7a hat nur eine 13-Megapixel-Hauptkamera und eine 5-Megapixel-Selfie-Knipse sowie 3  GB RAM und 32 GB Datenspeicher. Die Standardausgabe LG Q7 erbt die Frontkamera des Q7+, gleicht jedoch ansonsten dem Q7a. Über einen microSD-Schacht, LTE und Android Oreo verfügen alle drei Ausführungen.

Lohnt sich das LG Q7+?

Prinzipiell liest sich die Ausstattung des Telefons brauchbar, allerdings hüllt sich der Hersteller bezüglich des verbauten Chipsatzes in Schweigen. Sicher ist, dass ein Octa-Core-Prozessor mit einer Taktrate von maximal 1,5 GHz Verwendung findet. Meist ist es kein gutes Zeichen, wenn ein Unternehmen das SoC nicht nennt, da an jenem dann wahrscheinlich gespart wurde. Die fehlende Dual-Kamera und der relativ kleine Akku sind ebenfalls schade. Das bald erscheinende Galaxy A6+, das bereits erhältliche Nokia 7 Plus und vor allem das neue Honor 10 scheinen mehr fürs Geld zu bieten.

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