Smartphone-Vorstellung

LG präsentiert das G7 ThinQ, inklusive Assistant-Taste und AI CAM

Mit dem LG G7 ThinQ wurde ein lang erwartetes Smartphone vorgestellt, das mit der Künstlichen Intelligenz Fotos verbessern und ein leuchtstarkes Display bieten soll. Das Gehäuse ist besonders gut geschützt.
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LG hat gestern sein lang erwartetes Oberklasse-Smartphone G7 ThinQ vorgestellt, das vor allem mit dem besonders hellen Display und den KI-Features Akzente setzen soll. So beeindruckt der 6,1 Zoll messende QHD+-Bildschirm mit 1000 Nit, wodurch das Mobilgerät auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar sein dürfte. Die dedizierte Assistant-Taste beschleunigt das Aufrufen des Google-Helfers und gewährt zudem direkten Zugriff auf Google Lens. Bessere Fotos dank AI CAM und ein nach dem Militärstandard MIL-STD-810G geschütztes Gehäuse sind weitere Highlights des Snapdragon-845-Mobilgeräts. Der Preis fällt mit rund 850 Euro allerdings etwas optimistisch aus.

Das LG G7 ThinQ ist endlich enthüllt

Das LG G7 ThinQ in voller PrachtDas LG G7 ThinQ in voller Pracht Das Smartphone-Jahr 2018 wurde zunächst mit den Flaggschiffen von Samsung (Galaxy S9) und HMD Global (Nokia 8 Sirocco) eingeläutet, danach folgten das Huawei P20 sowie das Sony Xperia XZ2. LG ließ sich diesmal mehr Zeit mit der Präsentation, da man das Vorzeige-Handy nochmals überarbeiten wollte. Am gestrigen Mittwoch betrat dann schließlich das G7 ThinQ die Bühne des in New York abgehaltenen Events. Allzu sehr konnte der südkoreanische Hersteller jedoch nicht mehr überraschen, da bereits im Vorfeld viele Informationen durchsickerten und alle Spezifikationen des Bildschirms kommuniziert wurden. Das LG G7 ThinQ ist ein Smartphone mit konkurrenzfähiger Hardware, das ein paar Schmankerl bietet, welche man bei manchen Konkurrenzmodellen vermisst. Einen guten Eindruck macht, zumindest auf dem Papier, das 6,1 Zoll große IPS-LCD mit 3120 mal 1440 Pixeln im Seitenformat 19,5:9. Die beiden Hauptkameras sind nun mit einer Blende von f/1.6 respektive f/1.9 lichtstärker, wobei das bewährte Setup aus Standard- und Weitwinkel-Optik erhalten bleibt. Die Auflösung beträgt jeweils 16 Megapixel, Selfie-Fans müssen sich indes mit 8 Megapixel begnügen. Landschaftsaufnahmen lassen sich mit verminderter Randverzerrung aufnehmen und die AI CAM wurde von acht auf 19 intelligente Aufnahmemodi aufgestockt.

Weitere Highlights des LG G7 ThinQ

Auch LG setzt auf eine NotchAuch LG setzt auf eine Notch LG verlässt sich beim G7 ThinQ allerdings nicht ausschließlich auf seine eigens entwickelte Künstliche Intelligenz, sondern schenkt ergänzend Google Lens Vertrauen. Dieses Feature analysiert die fokussierten Objekte wie Sehenswürdigkeiten, Tiere, Pflanzen oder Bücher und liefert zusätzliche Informationen. Google Lens kann durch zweimaliges Drücken der speziellen Assistant-Taste aufgerufen werden. Ein einfacher Druck aktiviert schließlich den Sprachassistenten an sich und ein längerer Druck überspringt den Sprachbefehl „Ok, Google“. Die Hardware-Basis des LG G7 ThinQ ist mit dem Chipsatz Snapdragon 845, den 4 GB RAM und den 64 GB großem Flash-Speicher (erweiterbar via microSD) am Puls der Zeit. Ein Staub- und Wasserschutz nach IP68 und ein Gehäuse, das nach MIL-STD-810G bei Stürzen schützt, zeugt von einer hochwertigen Verarbeitung. LTE mit bis zu 1,2 GBit/s, Bluetooth 5.0 und USB Typ C zählen zu den Schnittstellen des LG G7 ThinQ. Das Oberklasse-Smartphone ist ab dem 25. Mai für 849 Euro vorbestellbar. Ein hoher Preis, aber zumeist sinkt der Marktwert der LG-Mobilgeräte recht schnell. Wann genau das Produkt den Handel erreicht, ist leider noch nicht bekannt, der Hersteller spricht von Anfang Juni.

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