Highend-Smartphone

LG G7 ThinQ ist erhältlich - bereits deutlich unter UVP

Für den Konsumenten ist es natürlich klasse, nur 699 Euro anstatt der ausgerufenen 849 Euro für das LG G7 ThinQ zahlen zu müssen, der Hersteller wird an dem Preissturz aber sicher zu knabbern haben.
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Seit Ende verhangener Woche ist das LG G7 ThinQ in Deutschland erhältlich. Die Ausstattung des Highend-Mobiltelefons ist durchaus konkurrenzfähig. Sei es das hochauflösende 19,5:9- Display mit 3120 mal 1440 Pixel oder der schnelle Chipsatz Qualcomm Snapdragon 845. Dennoch ist auch dieses Modell des südkoreanischen Herstellers von einem rasanten Preisverfall betroffen. Die UVP des LG G7 ThinQ liegt bei 849 Euro, ein erster Händler hat das Handy aber schon für 699 Euro im Sortiment. Das mag sowohl an dem starken Angebot der Wettbewerber als auch an der verspäteten Markteinführung liegen.

LG G7 ThinQ ist verfügbar

Das LG G7 ThinQ ist da, wenn auch leider etwas spät
Das LG G7 ThinQ ist da, wenn auch leider etwas spät
Fans besonders robuster Smartphones und Anwender, die gerne mit dem Mobilgerät Musik hören, sind bei LGs jüngstem Highend-Modell gut aufgehoben. Das Gehäuse ist nicht nur nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt, sondern auch gemäß dem Militärstandard MIL-STD-810G gefertigt und somit äußerst robust. Auf die Ohren gibt es dann durch den 32-Bit-DAC mit DTS-X-Sound. Mit diesen Merkmalen hat LG ein paar Pluspunkte gegenüber den Wettbewerbern und auch die rückseitige Weitwinkel-Kamera dürfte so manchen Interessenten locken. Doch all die Features nützen dem Hersteller im Einzelhandel scheinbar nichts, der Preis des G7 ThinQ befindet sich bereits drei Tage nach der Markteinführung auf einer Talfahrt. Mit 699 Euro bei Handyforce wird die UVP um 150 Euro unterboten. Bei Amazon werden rund 750 Euro fällig.

Gründe für den schnellen Preissturz des LG G7 ThinQ

LG G7 ThinQ
LG hat es gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Hause Samsung ohnehin nicht leicht, die Verspätung des G7 ThinQ kam erschwerend hinzu. Seit drei Monaten ist das Galaxy S9 (Plus) bereits verfügbar, anschließend folgten im April das Huawei P20 (Pro), das Nokia 8 Sirocco und das Sony Xperia XZ2. Im Mai führten schließlich OnePlus das OnePlus 6 und HTC das HTC U12+ ein. Der Markt ist also hart umkämpft und viele Käufer dürften sich schon zuvor ein neues Smartphone zugelegt haben. Hätte LG das G7 ThinQ früher herausgebracht, wäre der Preisverfall vielleicht nicht ganz so drastisch ausgefallen.
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