Ersteindruck

Google Assistant multimedial: Leno­vo Smart Display ausprobiert

Wir haben das Lenovo Smart Display mit integriertem Google Assistant auf der CES in Las Vegas ausprobiert. Ab Sommer soll das Gerät auf den Markt kommen.
Von der CES aus Las Vegas berichtet
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Lenovo stellt Smart Display vorLenovo stellt Smart Display vor Wie berichtet hat Lenovo unter anderem sein Smart Display mit zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas gebracht. Dabei handelt es sich unter dem Strich um ein Display mit Lautsprecher und integriertem Google Assistant, das als multimediale Alternative zu Produkten wie dem Google Home dienen könnte. Wir haben uns das Gerät auf der Messe einmal angesehen.

Das Smart Display ist in zwei Größen zu bekommen. Die günstigere Version, die in den USA 199 Dollar kosten soll, verfügt über eine Bildschirm-Diagonale von 8 Zoll. Für 249 Dollar soll das Modell mit 10,1 Zoll großen Bildschirm verkauft werden. Die Display-Auflösung beträgt 1920 mal 1200 Pixel und die Darstellung ist durchaus gut, wie sich im kurzen Test gezeigt hat. Auch wenn man seitlich auf den Bildschirm schaut, ist alles noch gut zu sehen und ablesbar.

Auf den ersten Blick wirkt das smarte Display wie ein sehr kleiner Fernseher oder wie ein Tablet mit übergroßem Lautsprecher. Und genau diese Multimedia-Funktionen sind es, mit denen Lenovo gegenüber smarten Lautsprechern punkten will. Google Play Musik wird ab Werk unterstützt.

Unterstützung für Googlecast

Wer auf Spotify, TuneIn Radio und andere Dienste zugreifen will, profitiert durch die Googlecast-Unterstützung. So lassen sich beispielsweise vom Smartphone aus Webradio-Programme, Musik-Playlisten oder Podcasts auf den Lenovo-Handheld streamen. Google-Dienste sind direkt integriert und müssen demnach nicht von externen Geräten gestreamt werden.

Das Smart Display kommt in zwei verschiedenen Größen auf den Markt
Das Smart Display kommt in zwei verschiedenen Größen auf den Markt
Per Sprachbefehl lassen sich beispielsweise Smart-Home-Geräte steuern oder YouTube-Videos abrufen, über Google Duo sind Video-Chats möglich und Google Maps kann auf Wunsch eine Routenberechnung durchführen und auf dem Display darstellen. Die Demos hinterließen einen guten Eindruck. Der Versuch, selbst die Sprachsteuerung zu übernehmen, scheiterte an der zu hohen Umgebungslautstärke.

Internet-Anbindung über WLAN

Das Display kommt mit integriertem Google AssistantDas Display kommt mit integriertem Google Assistant Als Prozessor hat das Smart Display den Qualcomm Snapdragon 624 an Bord, dem 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Das Gerät verfügt über bis zu 4 GB Speicherplatz, die man an sich kaum braucht, da die Inhalte ohnehin aus dem Internet gestreamt werden. Die erforderliche Datenverbindung wird über WLAN hergestellt, wobei der Standard 802.11ac unterstützt wird.

Der Lautsprecher bringt 10 Watt Leistung und für Video-Chats steht eine integrierte 5-Megapixel-Kamera zur Verfügung. Das Gerät verfügt nicht zuletzt über Hardware-Buttons. Darüber lassen sich Mikrofon und/oder Kamera abschalten sowie die Lautstärke steuern. Abzuwarten bleibt, ob und wann es das Lenovo Smart Display auch auf den deutschen Markt schafft.

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