Modular, die Dritte

Moto Z3 Play: Spezifikationen und Software-Features geleakt

Lenovo bringt seine Z-Serie mit dem Moto Z3 Play in das 18:9-Zeitalter. Die Ausstattung, allem voran der Octa-Core-Prozessor Snapdragon 636, weckt Erwartungen. Leider ist die Akkukapazität überschaubar.
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Lenovo setzt seine modulare Smartphone-Baureihe Motorola Moto Z in naher Zukunft mit dem Moto Z3 und dem Moto Z3 Play fort. Von letztgenanntem Handy tauchten nun ein Großteil der Spezifikationen und Software-Features auf. Die Internetseite xda-developers gibt an, dass besagte Informationen aus einem internen Lenovo-Dokument stammen, das ihnen vorgelegt wurde. Demnach kommt das Moto Z3 Play mit einem 6 Zoll messenden 18:9-Bildschirm (Full HD+), einem Snapdragon 636 und einer rückseitigen Dual-Kamera mit 12 Megapixel daher. Bedingt durch das extrem dünne Gehäuse reicht es allerdings nur für einen 3000-mAh-Akku.

Moto Z3 Play – erweiterbares Telefon geht in die dritte Runde

Vor zwei Jahren versuchten sich LG mit dem G5 und Lenovo mit dem Moto Z an unterschiedlichen Konzepten eines modular erweiterbaren Smartphones. Während das Zubehör für das G5 recht schnell fallengelassen wurde, traf das Moto Z einen Nerv. Die denkbar einfache Montage der magnetisch haftenden Moto Mods scheint den Kunden zu gefallen, bald hält diese Idee in der nächsten Motorola-Generation Einzug. Mario Tomás Serrafero, Redakteur des xda-developers-Blogs, schreibt, dass sein Portal Unterlagen sichten konnte, die direkt von Lenovo stammen und beinahe alle Details über das Moto Z3 Play ausplaudern. Man würde für die Gültigkeit der Daten bürgen.

Sieht so das Moto Z3 Play aus?
Sieht so das Moto Z3 Play aus?

„Eines der dünnsten Premium-Smartphones auf dem Markt“

Oben aufgeführter Slogan soll im durchgesickerten Dokument zu finden sein. Smartphone-Kenner wissen: Ein schlankes Gehäuse geht mit einem mittelprächtigen Akku einher. Hatte das erste Moto Z Play noch eine 3510 mAh messende Stromquelle bei 7 mm Dicke, waren es beim Z2 Play nur noch 3000 mAh bei 6 mm Dicke. Das Z3 Play übernimmt die Akkukapazität des Vorgängers. Des Weiteren folgt die Motorola-Marke dem Trend hin zu 18:9-Displays. Auf dem 6 Zoll großen Panel tummeln sich 2160 mal 1080 Pixel. Der Chipsatz Snapdragon 636 (Octa-Core / bis zu 1,8 GHz Takt) und die 4 GB RAM sind typisch für aktuelle Mittelklasse-Mobilgeräte. Hinsichtlich des internen Speichers kann sich der Nutzer zwischen 32 GB Flash und 64 GB Flash (erweiterbar via microSD) entscheiden. Zwei 12-Megapixel-Kameras mit „Low-Light-Sensor“ sitzen an der Rückseite, Selfies werden mit 8 Megapixel geschossen. Der Fingerabdrucksensor soll seitlich sitzen. Hobby-Fotografen können auf die Features „cutout mode“ (ersetzbarer Hintergrund), „cinemagraphs“ (animierte Live-Bilder), einen manuellen Modus und einen Porträt-Modus zurückgreifen. Weitere Highlights sind unter anderem „face unlock“ und „voice commands“.

Garantie für zwei große Android-Updates

Ein besonderer Clou des internen Schriftstücks betrifft die Aktualisierungen des Betriebssystems. So garantiert Lenovo, dass das Motorola Moto Z3 Play zwei Upgrades auf die neueste Android-Version erhalten wird. Wann das Mittelklasse-Handy vorgestellt wird, ist bislang unbekannt. Branchenkenner gehen von einem Launch im Juni aus.

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