Sicherheitsrisiko

So geht's: Kurz-URL vor dem Öffnen prüfen

Ziele von verkürzten Webadressen sollten Verbraucher vor dem Öffnen überprüfen. Sie können nämlich zu von Betrügern präparierten Seiten führen und so zu einem Sicherheitsrisiko werden. Wie Sie die Kurz-URL überprüfen können, erklären wir Ihnen in dieser Meldung.
Von dpa / Jennifer Buchholz
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Kurz-Adressen sind ein beliebter Weg, um eine umständliche oder lange URL per Mail oder Twitter zu versenden. Weil hinter diesen verkürzten Weiter­leitungs­adressen von Diensten wie tinyurl.com, bit.ly oder Twitters inte­griertem Verkürzer t.co auch potenziell gefährliche Internet-Adressen lauern können, sollten Nutzer nur mit Bedacht auf sie klicken.

Die Internetseite longurl.org [Link entfernt] bietet die Möglichkeit, sich das Ziel von verkürzten Adressen anzeigen zu lassen. Dafür muss dort nur der Link eingegeben werden. Nach einem Klick auf "Expand" zeigt die Seite an, was sich hinter der Kurz-Adresse verbirgt.

Vorteile der Kurz-URL

Kurz-URL können mit Hilfe von Add-Ons als Long-URL angezeigt werdenKurz-URLs können mit Hilfe von Add-Ons als Long-URL angezeigt werden Kurz-Adressen bieten zahlreiche Vorteile. Mit ihnen können lange und kryptische Adressen platzsparend und nutzerfreundlich dargestellt werden. Gerade im Kurznachrichtendienst Twitter, wo die Nachrichtenlänge auf 140 Zeichen begrenzt ist, kommen sie häufig zum Einsatz. Je nach verwendetem Dienst erhält der Versender außerdem eine Übersicht, wie viele Nutzer dem Kurz-Link gefolgt sind.

Der Empfänger kann allerdings nicht sofort erkennen, was hinter der Kurz-Adresse steckt. Der augenscheinlich harmlose Link könnte etwa auf von Betrügern präparierte Seiten führen, die über Schwachstellen im Browser Malware auf dem Rechner ausführt.

Dienste wie longurl.org gibt es auch als Erweiterung für die Browser Firefox und Chrome. Die kleinen Programme mit Namen wie LongURL [Link entfernt] oder Longurlplease [Link entfernt] zeigen je nach Browser das Ziel hinter einem verkürzten Link zum Beispiel an, wenn man den Mauszeiger darüber hält.

Die Zahl der Straftaten im Internet nimmt laut der Kriminalstatistik weiter zu. In einer gesonderten Meldung haben wir für Sie zusammengefasst, wo hier die Schwerpunkte der Kriminellen liegen.

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