Open Access

1&1 verkauft Glasfaser-Leitungen in Köln an Privatkunden

Echte Glasfaser-Anschlüsse gibt es in Köln vor allem von NetCologne. Vermarktet werden die Leitungen jetzt auch von 1&1.
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Glasfaseranschlüsse in Köln gibt es jetzt auch von 1&1Glasfaseranschlüsse in Köln gibt es jetzt auch von 1&1 Nun gibt es auch in Köln Glasfaser-Leitungen von 1&1. Wie der Provider aus Montabaur bekanntgegeben hat, arbeitet man ab sofort mit dem Kölner Netzbetreiber NetCologne zusammen. NetCologne ist der dritte große Kooperationspartner für die Open-Access-Plattform von 1&1.

Diese Open-Access-Plattform verknüpft Glasfasernetze regionaler Anbieter und erlaubt es 1&1 als bundesweit tätigem Anbieter, diese Glasfaser-Anschlüsse zu vermarkten. Bislang waren bereits wilhelm.tel in Norddeutschland und seit kurzem auch M-net aus München beteiligt. Die Kooperation ermöglicht es 1&1, im Großraum Köln, Bonn und Aachen zukünftig Glasfaseranschlüsse anzubieten.

270 000 Haushalte über 1&1 buchbar

"Wir freuen uns darüber, mit NetCologne einen wichtigen Partner für unsere Glasfaser-Plattform gewonnen zu haben. In naher Zukunft wird ein Großteil der deutschen Haushalte Bedarf für eine Breitbandanbindung haben, die nicht mehr auf Basis von Kupferleitungen bedient werden kann", sagt Martin Witt, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE. Gesellschaft und Wirtschaft würden daher flächendeckend leistungsfähige Glasfasernetze bis ins Gebäude benötigen. Genau dort setze die Plattform an: "Indem wir regionale Netze an unsere Plattform anschließen und zu einer zusammenhängenden Infrastruktur vereinen, ist es uns möglich, Glasfaser-Hausanschlüsse in vielen Regionen Deutschlands anzubieten." Auch andere Anbieter hatten solche Plattformen bereits gestartet, mit der heutigen Bekanntgabe dürfte die von 1&1 eine der größten Plattformen im Markt sein. Der Branchenverband Breko hatte ebenfalls den Start einer solchen Plattform angekündigt, bedient sich dabei jedoch zweier bestehender Plattformen, die zu vereinfachten Konditionen angeboten werden sollen.

"Wir haben heute bereits rund 270 000 Haushalte mit Glasfaser direkt angeschlossen und der Ausbau geht konsequent weiter", sagt NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. "Für uns war es dabei strategisch von Anfang an wichtig, die Netze so zu bauen, dass sie Open-Access-fähig sind. Dadurch erreichen wir nicht nur eine größere Auslastung, sondern können dank der schnelleren Refinanzierung auch mehr Energie in den weiteren Ausbau stecken."

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