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Nach dem Aus von kino.to: Legal Filme im Internet schauen

Zahlreiche Plattformen bieten kostenlose und kostenpflichtige Filme als Stream
Von Thorsten Neuhetzki
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Am Mittwoch wurde kino.to nach einer Razzia wohl für immer abgeschaltet. Doch es gibt Alternativen. Im Hinblick auf geltende Gesetze und das Urheberrecht aber auch im Blick auf gute Qualität wollen wir Ihnen einen Überblick über jene Angebote geben, die es legal im Internet gibt. Dabei gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Filme im Internet, die sich direkt streamen lassen.

Kostenlose Filme mit Werbeunterbrechung

Anbieter wie Maxdome bieten Kinofilme legal als Stream anAnbieter wie Maxdome bieten Kinofilme legal als Stream an Kinofilme wie im Privatfernsehen gibt es auch im Internet - und zwar bei MSN. Wer den Stream eines Films startet, der sieht regelmäßig Werbung während des Films, der Film wird in dieser Zeit angehalten. Dafür sind die angeboteten Streams kostenlos und der Nutzer muss sich nicht vorher registrieren. Doch wer erwartet, dass er bei movies.msn.de die aktuellen Blockbuster aus dem Kino oder der Videothek sieht, wird enttäuscht. Wer indes auf Filme wie "Das Schwert von Monte Christo", Gang of Roses", "Robocop" oder die Serie "Flash Gordon" steht, kommt hier auf seine Kosten.

Kostenloses gibt es auch beim maxdome. In der Rubrik Gratis Spielfilme finden die Nutzer zahlreiche Filme, die in der Standard-Auflösung kostenlos sind. Ob die 53 dort angebotenen Spielfilme ein inhaltliches Aushängeschild für maxdome sind, muss jeder Nutzer für sich entscheiden. Anders als bei MSN ist hier zum Anschauen der Filme jedoch eine Registrierung notwendig. Neben den kostenlosen Filmen bietet maxdome seinen Nutzern aber auch noch eine Vielzahl aktuellerer, dann aber auch kostenpflichtiger Filme an. Darunter sind auch aktuelle Blockbuster wie beispielsweise "The Tourist" oder "The Social Network". Die Kosten liegen bei etwa 3 bis 4 Euro. Dafür kommen sie aber auch werbefrei und zum Teil sogar in HD-Auflösung daher.

Maxdome kann auf Wunsch übrigens auch im Abo gebucht werden. Die wirklichen Blockbuster sind in diesen Flatrates jedoch nicht enthalten. Dafür können aber zahlreiche TV-Serien und Filme zum Pauschalpreis angesehen werden.

Telekom bietet über Videoload Filme an

Dass die Deutsche Telekom den Lifestyle-Markt für sich entdeckt hat, ist für viele nicht neu. Entsprechend positioniert sich sich neben ihrem IPTV-Angebot Entertain auf bei Kunden ohne Entertain mit einem Video-on-Demand-Portal. Wie bei MSN werden über free.videoload.de auch Filme angeboten, für die der Nutzer nichts zahlen muss. Die 88 Spielfilme sind aber auch hier Geschmackssache. Und: Statt eines Vollbildes gibt es als Umrahmung des Filmes Werbebanner.

Wer bereit ist, für einen Film zu zahlen, findet auf Videoload auch aktuelle Kinofilme für zumeist 3 bis 5 Euro. Binnen 48 Stunden kann der Film dann so oft gesehen werden, wie der Nutzer möchte.

Videobuster fährt als Filmanbieter sogar dreigleisig. Neben echten Videotheken versendet der Anbieter DVDs und bietet auch eine Filmauswahl als Stream an. Ob es einen Film neben der DVD-Version auch als Stream gibt, erfährt der Nutzer auf der Webseite auf der jeweiligen Filmvorstellung. Alternativ zum Livestream gibt teilweise es auch die Möglichkeit, den Film vor dem Schauen herunterzuladen. So kann der Film dann beispielsweise auch im Zug angesehen werden.

Kundenbindung: VoD für Sky- und Alice-Kunden

Kunden, die ihren DSL-Anschluss bei Alice gebucht haben, können die Alice Videothek [Link entfernt] zum Anschauen ihrer Wunschfilme nutzen. Ohne DSL-Zugang bleibt den Nutzern der Zugang allerdings verwehrt. Immerhin: Es ist nicht notwendig, dass der Zugriff über einen Alice-Anschluss erfolgt. Und auch Nutzer des Pay-TV-Senders Sky können Filme über das Internet schauen. Allerdings müssen Sie dafür entweder das Film-Paket und Sky Go gebucht haben, oder aber die eigenständige Plattform select.sky.de nutzen. Diese ist auch ohne ein Sky-Abo nutzbar und muss je nach Nutzung bezahlt werden, während die Sky-Go-Variante eine Flatrate-Nutzung beinhaltet, allerdings auf die zuvor registrierten Computer festgelegt ist.

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