Gerücht

Amazons neuer Kindle Paperwhite mit hochauflösendem Display

Bildschirm ist außerdem aus Glas und bündig mit Gehäusekanten
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Ende des ver­gan­gen­en Jah­res stellte Amazon mit dem Kindle Paper­white erst­mals einen E-Book-Reader mit Hin­tergrund­beleuch­tung vor. Im Sep­tember dieses Jah­res brachte das Ver­sand­haus eine über­arbei­tete Ver­sion heraus. Wie TechCrunch jetzt er­fah­ren hat, ist für das zweite Quar­tal des kommen­den Jah­res wenig über­rasch­end eine neue Ver­sion geplant. Vom Design her soll der Neue da­bei an das des Kindle Fire HDX ange­passt sein. Der Power-Knopf soll sich auf der Rück­seite befin­den und die Ecken kantiger werden.

Der Kindle Paperwhite von AmazonAmazons Kindle Paperwhite Besonders hervorstechend könnte aber der Bildschirm des neuen Kindle werden. Anders als bisher soll er nicht in das Gerät eingelassen sein, sondern bündig mit den Gehäusekanten abschließen. Außerdem soll er anstelle von Plastik durch ein mattes Glas geschützt werden. Auch bei der Auflösung wird sich etwas tun. So soll der neue Bildschirm eine Pixeldichte von 300 ppi statt der momentanen 212 ppi erreichen. Der direkte Konkurrent des Kindle, der Aura HD von Kobo bietet schon jetzt eine Auflösung von 265 ppi. Gerüchten zufolge soll Amazon darüber wenig begeistert gewesen sein, zumal die Displays von derselben Firma hergestellt werden. Trotz oder gerade wegen des neuen Designs und des Bildschirms soll das neue Modell aber leichter sein.

Nur Designanpassungen und neue Schrift für die Software

Dem Bericht nach soll es aber keine großen Änderungen an der Software geben. Sie soll nur so weit angepasst werden, um von der höheren Auflösung profitieren zu können. Wohl auch deswegen soll Amazon derzeit an einer neuen, besser lesbaren Schrift arbeiten. Außerdem könnte die Software die Trennung von Silben an den Rändern ermöglichen und so den Bildschirm besser ausnutzen.

Die Kanten des neuen Kindle Paperwhite sollen künftig als Knöpfe fungieren. Anders als bei den preiswerteren Kindle-Modellen sollen sie eindrückbar sein und so ein besseres haptisches Feedback liefern. Das könnte Verrenkungen vorbeugen und würde sie gut in das Gehäuse des Readers integrieren. Dort eingearbeitet ist derzeit auch ein Sensor für Umgebungslicht, der die Helligkeit des Displays je nach Intensität desselbigen regulieren soll. Die Regulierung soll dabei mit etwa der gleichen Geschwindigkeit geschehen, mit der sich auch die Retina des Auges öffnet beziehungsweise schließt. So soll nerviges Flackern verhindert werden. Bis zum zweiten Quartal 2014 ist es noch einige Zeit hin. Welche Hardware und Funktionen es in das finale Modell schaffen, steht also längst noch nicht fest. Bei dem Gerät, das hier beschrieben wurde, handelt es sich vermutlich um einen von vielen Prototypen.

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