Dynamischer Schutz

Kaspersky Security Cloud: Eine für Alle(s)

Um den neuen Bedrohungen und Anforderungen des Internets zu begegnen, hat Kaspersky mit der Security Cloud ein neues Produkt im Portfolio, dass sich automatisch an das jeweilige Gerät anpasst.
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Kaspersky Security CloudMit der neuen Kaspersky Security Cloud will das russische Unternehmen den perfekten Schutz genau dann bieten, wenn er benötigt wird Heutzutage nutzen die wenigsten Anwender nur ein Gerät, um auf das Internet zuzugreifen. Sicherheits­bewusste Nutzer installieren auf jedem Gerät eine Schutz­software, die aber nicht immer den best­möglichen Schutz bietet. Genau da kommt die neue Kaspersky Security Cloud als Sicherheit-as-a-Service ins Spiel, die sich ohne Zutun des Nutzers an die jeweilige Situation anpasst.

Das Haupt­augenmerk des neuen Kaspersky-Produktes liegt darin, dass nur diejenigen Schutz­funktionen dynamisch geladen werden, die auch wirklich nötig sind. Ein Smartphone braucht zum Beispiel nicht zwingend einen Spamfilter und ein Desktop-Rechner muss keine komprimierten Daten von einem Proxy-Server empfangen. Weitere Szenarien nennt Kaspersky für Online-Banking, Online-Shopping oder auch das Nutzen sozialer Netzwerke. Die adaptive Technologie hat sich Kaspersky sogar patentieren lassen.

"Mit Kaspersky Security Cloud wollen wir einen Dienst anbieten, der zu jedem Zeitpunkt das richtige Schutz­niveau bereit hält", erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. "Unser digitales Leben besteht heute nicht mehr aus nur einem internetfähigen Gerät. Vielmehr ist es eine eigene Welt, die so individuell ist wie das reale Leben der Nutzer. Sicherheits­lösungen sollten heute individuell anpassbar sein, ohne dass der Nutzer Kompromisse zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit eingehen muss. Wir sehen die Cybersicherheits­technologie der Zukunft eher als einen Service, der sich an das Verhalten und Umfeld der Nutzer anpasst."

Hilfreich mit vielen Tipps

Neben dem reinen Schutz der Geräte soll die neue Kaspersky Security Cloud auch als Ratgeber in Sachen Sicherheit dienen. So kann die Software zum Beispiel wertvolle Tipps zum Absichern der Geräte liefern, aber auch auf Missstände bei den Einstellungen hinweisen. Zudem soll die Software automatisch Vorschläge unterbreiten können, um bestimmte Optionen zu ändern, wenn sich das Nutzungs­szenario ändert.

Als explizites Beispiel nennt Kaspersky den Hinweis das eigene Passwort zu ändern, sobald ein Datenleck bei einem Internet­dienst entdeckt wurde, welchen der Anwender nutzt. Sogar bei dem Anlegen neuer Benutzer­konten kann die Kaspersky Security Cloud unterstützend eingreifen und vor zu unsicheren Passwörtern warnen. Selbst die Verschlüsselung der Daten und das Surfen über einen VPN-Tunnel übernimmt Kaspersky Security Cloud bei Bedarf. Alles ganz automatisch.

Heutzutage ist es außerdem normal, dass sich Freunde und Bekannte mit ihren Smartphones, Tablets oder Notebooks in das heimische WLAN einklinken möchten. Kaspersky Security Cloud erkennt solche Anmelde­versuche und warnt vor diesen. Nun kann man die erkannten Geräte entweder zum Gerätepool sicherer Geräte hinzufügen, oder diese konsequent blockieren. Lässt man den Zugriff zu, kann das betreffende Gerät auf Wunsch auch direkt in die Schutz­lösung von Kaspersky aufgenommen werden.

Schutz, der kostet

Im klassischen Sinne ist die neue Kaspersky Security Cloud nicht erhältlich. Es braucht zwingend ein Abo, das zudem an ein My-Kaspersky-Konto gebunden ist. Darüber lassen sich alle registrierten Geräte, egal ob Computer oder Smartphone, bequem verwalten und bei Bedarf auch sperren. Die Preise reichen dabei von 69,95 Euro bis 139,95 Euro pro Jahr. Den Einstieg für 69,95 Euro bildet Kaspersky Security Cloud Personal, was den Schutz für bis zu drei Geräte umfasst. Ab 99,95 Euro pro Jahr wird der Schutz auf bis zu 5 Geräte ausgeweitet, während das Kaspersky-Security-Cloud-Family-Paket für 139,95 Euro pro Jahr bis zu 5 Familien­mitglieder und bis zu 20 Geräte abdeckt.

Für den Einsatz der Software selbst unterscheidet Kaspersky nicht nach Plattform. Die abgesicherten Geräte können beliebig aus Windows-, Mac-, iOS- und Android-Geräten zusammen­gestellt sein. Zu den unterstützten Betriebs­systemen gehören Windows Vista, Mac OS X 10.11, iOS 10 und Android 4.1 Jelly Bean sowie jeweils neuere Versionen. Bei Windows-Tablets muss mindestens Windows 8 installiert und ein Intel-Prozessor verbaut sein. Die genauen Anforderungen an die Hardware der Desktop-Computer können Sie der Kaspersky-Website entnehmen.

Vom Schutz vor Malware durch die Kaspersky Security Cloud profitiert natürlich auch der Zugriff auf Cloud-Speicher. Welcher Dienst für wen besser geeignet ist, können Sie unserer Übersicht aktueller Cloud-Speicher entnehmen.

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