Umfrage

Online-Banking: Mobile Nutzung von verschiedenen Geräten steigt

Sicherheit bei mobilen Geräten ebenso wichtig wie beim PC
Von Rita Deutschbein
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Eine kürzlich durchgeführte Studie des BITKOM macht deutlich, dass die Deutschen zunehmend weniger Angst vor Bedrohungen aus dem Internet haben. Gleichzeitig werden Dienste wie das Online-Banking europaweit immer beliebter. Nutzer gehen dabei nicht nur klassisch über den PC auf die Internet-Plattform ihrer Bank, sondern nutzen den Online-Service auch zunehmend mobil von verschiedenen Geräten. Diesen Fakt hat das Kaspersky Lab für eine aktuelle europäische Umfrage aufgegriffen, in der 2 478 volljährige Nutzer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien nach ihren Nutzungsverhalten befragt wurden.

Online-Banking: Zunehmend mobile Nutzung von verschiedenen GerätenMobile Nutzung beim Online-Banking steigt Die repräsentative Studie ergab, dass 70 Prozent der Nutzer bei ihren Online-Banking-Geschäften immer noch auf den klassischen PC vertrauen, 67 Prozent nutzen ein Notebook, vom Smartphone aus tätigt jeder Vierte (24 Prozent) seine Geschäfte und mit einem Tablet sind es immerhin mehr als ein Drittel (33 Prozent). Das Vertrauen der Nutzer in die Online-Banking-Dienste ist allerdings länderspezifisch unterschiedlich. Bei den von Kaspersky Lab befragten 401 deutschen Nutzern hat weniger als ein Drittel (29 Prozent) Sicherheitsbedenken bei Online-Bankgeschäften, im Vergleich dazu sind es in Portugal (62 Prozent) und in Spanien (61 Prozent) mehr als doppelt so viele.

Das A und O beim Online-Banking ist die Sicherheit

Bei Online-Geschäften - egal von welchem Endgerät aus - sollten auf jeden Fall einige Sicherheitsaspekte beachtet werden. Wichtig ist, dass alle Geräte mit der passenden und aktuellsten Schutzsoftware ausgestattet sind. Gerade bei Smartphones und Tablets wird diese des Öfteren vergessen. Zwar gibt es im Vergleich zu Windows wesentlich weniger Malware für andere Plattformen, beispielsweise Mac OS X oder Android, trotzdem existieren reale Gefahren, die völlig unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem sind. Viele Sicherheitsunternehmen bieten mittlerweile plattformübergreifende Anti-Viren-Pakete an, mit der Nutzer ihre verschiedenen Geräte mithilfe eines Sicherheit-Bundles absichern können.

Ein gern genutzter Trick der Betrüger ist die Frage nach Login-Daten. Nutzer sollten auf keinen Fall ihre kompletten Zugangsdaten oder gar Kreditkarten-Daten herausgeben. Geldinstitute werden niemals Mails versenden, in der sie um solch sensible Angaben bitten, sondern ihre Kunden in der Regel persönlich kontaktieren. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich die Echtheit einer Mail lieber telefonisch von seiner Bank bestätigen lassen, bevor er Daten preisgibt.

Auf einer speziellen Infoseite haben wir die häufigsten Tricks der Betrüger für Sie zusammengefasst. Hier erfahren Sie auch, wie Sie das Risiko beim Online-Banking minimieren können und sich wirksam schützen.

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