IFA-Neuheit

Kaffee per Tablet-App selbst konfigurieren mit neuer Philips-Maschine

Die Kaffeemaschine zuhause oder im Büro liefert auf Knopfdruck den gewünschten Kaffee, doch wer einen individuellen Geschmack hat, muss manuell Milch oder anderes zugeben. Mit einer ausgefeilten Tablet-Steuerung erledigt das die neue Philips-Maschine, die wir ausprobieren konnten.
Aus Berlin berichtet
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Die Geschmäcker sind verschieden - dies zeigt sich bei jeder Kaffee-Bestellung im Café oder bei der Zubereitung zuhause. Wer mit dem meist vorgefertigten Produkt aus der Kaffeemaschine nicht zufrieden ist, muss individuell flüssige oder geschäumte Milch zugeben - beim Weglassen von Zutaten wird es da schon schwieriger. Dieses Problem will die neue Kaffeemaschine Philips Saeco GranBaristo Avanti lösen, bei der der Kaffee mit Hilfe einer Tablet-App selbst konfiguriert werden kann.

Die Philips Saeco GranBaristo AvantiDie Philips Saeco GranBaristo Avanti Die Tablet-gesteuerte Maschine wird demnächst auf der IFA in Berlin zu sehen sein - im Rahmen der IFA-Preview konnten wir schon einmal einen ersten Blick darauf werfen. Der Kaffeevollautomat soll ab September in einer "ersten exklusiven weltweiten Auflage" von 500 Stück verfügbar sein und 1 600 Euro kosten - diese Marketingformulierung könnte auch darauf hindeuten, dass Philips erst einmal vorsichtig den Erfolg des Konzeptes testen will.

18 verschiedene Heißgetränke mit 6 000 Konfigurations-Optionen

Eines vorweg: Den Weg zur Kaffemaschine kann man sich mit der Tablet-App keineswegs sparen, denn nach wie vor muss der Nutzer zur Maschine laufen, Bohnen, Wasser, Milch einfüllen sowie eine Tasse unter die Düsen stellen. Ein blau-weißes Display direkt an der Maschine zeigt den aktuellen Status an. Milchbehälter des App-gesteuerten KaffeevollautomatenMilchbehälter des App-gesteuerten Kaffeevollautomaten

Die Maschine will es dem Kaffeetrinker erlauben, Stärke, Temperatur, Wasser- oder Milchschaummenge des frisch gebrühten Kaffees zu bestimmen. Die verbaute VariPresso-Brühgruppe soll sowohl hohen Druck für Espresso als auch einen niedrigeren Druck für Kaffee erzeugen, dabei sollen 4 bis 16 Gramm Bohnen (in sechs Stufen) pro Brühvorgang verarbeitet werden können. 18 verschiedene Heißgetränke kann die Maschine auf Knopfdruck zubereiten - mit der individuellen Steuerung per App soll es theoretisch bis zu 6 000 verschiedene Konfigurations-Optionen geben. Sechs programmierbare Nutzerprofile sind speicherbar, die Datenübertragung erfolgt per Bluetooth.

Basis-Auswahl des Kaffee-GetränksBasis-Auswahl des Kaffee-Getränks In einem kurzen Test konnten wir in der App sehen, dass der Nutzer zuerst aus verschiedenen Kaffee-, Espresso-, Cappucino-, Latte-Macchiato- und andern Sorten auswählen kann. Anschließend erfolgt auf einer weiteren Seite die Feinkonfiguration per Schieberegler: Die Stärke des Kaffee-Aromas kann der Nutzer hier ebenso auswählen wie die Kaffee- und Milchmenge in Milliliter, die Temperatur und die Geschmacksrichtung. Anschließend tippt man auf den Button "Zubereiten" und die Maschine beginnt mit ihrer Arbeit. In unserem Test bereitete der Philips-Mitarbeiter auf diese Weise einen frei konfigurierten Espresso Macchiato zu.

Kaffee- und Milchmenge, Stärke und anderes frei konfigurierenJetzt wirds individuell: Kaffee- und Milchmenge, Stärke und anderes frei konfigurieren Ein Vorteil der App ist, dass der Nutzer - sollte er einmal sein Lieblingsgetränk konfiguriert haben - dieses abspeichern und später neu laden kann, um nicht jedes Mal eine Konfiguration vornehmen zu müssen. Selbstverständlich können die eigenen Rezepte auch übers Internet mit Freunden geteilt werden. Die App zeigt Infos über den Zustand der Maschine an und gibt Hinweise zu Reinigung und Wartung. Gegebenenfalls könnte es in der App später auch eine direkte Kontaktmöglichkeit zu einem Philips-Mitarbeiter geben.

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