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Dank Corona: Joyn & Netflix steigern Nutzer- und Abo-Zahlen

Die Corona-Pandemie hat für einen Boom beim Strea­ming gesorgt. Sowohl Joyn als auch Netflix legen Zahlen mit starken Zuwächsen vor.

Joyn bald auf weiteren Endgeräten Joyn bald auf weiteren Endgeräten
Screenshot: Michael Fuhr
Die Corona-Pandemie hat für einen Boom beim Strea­ming gesorgt, weil viele Menschen mehr als sonst zu Hause verweilen. Davon profi­tieren fast alle in diesem Sektor tätige Unter­nehmen. So zieht die Platt­form Joyn (ProSiebenSat.1/Disco­very) eine beein­dru­ckende Bilanz nach einem Jahr: Mehr als 10 Millionen mal wurde die App herun­ter­ge­laden. Bis zu 3,9 Millionen Unique User nutzen die Platt­form monat­lich. Zudem wurden 14 Origi­nals in einem Jahr - und inzwi­schen sind über 60 TV-Sender im Live­stream verfügbar.

Weitere Origi­nals geplant

Joyn bald auf weiteren Endgeräten Joyn bald auf weiteren Endgeräten
Screenshot: Michael Fuhr
In den kommenden Monaten stehen bei Joyn noch weitere Origi­nals und exklu­sive Inhalte in den Start­lö­chern. Mit "Blackout" produ­ziert Joyn in Zusam­men­ar­beit mit W&B Tele­vi­sion und SAT.1 eine sechs­tei­lige Serie nach Marc Elsbergs gleich­na­migem Millionen-Best­seller. Als Haupt­dar­steller konnte Moritz Bleib­treu für die Thriller-Serie gewonnen werden. Die Dreh­ar­beiten hierzu starten im Früh­herbst 2020.

Darüber hinaus startet demnächst eine neue Reality-Show mit einer promi­nenten Dame, die auf der Suche nach der großen Liebe ist. Mit "Stichtag" und "Shame Game" stehen zwei weitere Eigen­pro­duk­tionen in den Start­lö­chern. In der jungen und progres­siven Web-Serie "Stichtag" dreht sich alles um "das erste Mal" und in "Shame Game" fordern verschie­dene Influ­encer ihren Kollegen Aaron Troschke zu Chal­lenges heraus. Der Gewinner entscheidet über den nächsten Social-Media-Content des Anderen. Die fiktio­nalen Origi­nals "Frau Jordan stellt gleich", "Check Check" und "Slavik - Auf Staats Nacken" gehen in eine zweite Staffel. Fans der Serie "jerks." dürfen sich außerdem auf ein Weih­nachts­spe­cial freuen, bevor es im nächsten Jahr mit der vierten Staffel weiter­geht.

Bald auf weiteren Endge­räten

Nutzer dürfen sich laut Joyn zudem auf neue Features, Opti­mie­rungen der Stabi­lität und Leis­tung auf allen Platt­formen sowie die Verfüg­bar­keit auf weiteren Endge­räten, wie auf LG und Samsung-Geräten, freuen. Hiermit baut Joyn konse­quent seine Verbrei­tungs­wege aus. Um das benut­zer­freund­lichste Produkt präsen­tieren zu können und das Strea­ming-Erlebnis so ideal wie möglich abzu­bilden, stehe Joyn laut eigenen Angaben im stetigen Austausch mit seiner Commu­nity. Entspre­chendes Feed­back fließe daher eben­falls in die konti­nu­ier­liche Weiter­ent­wick­lung der App ein. In Kürze würden perso­na­li­sierte Empfeh­lungen verfügbar sein, hieß es. Nach dem erfolg­rei­chen Start in Deutsch­land stehe zudem der Launch von Joyn Öster­reich in den Start­lö­chern, hieß es.

Netflix jetzt mit 7,2 Millionen Abon­nenten in Deutsch­land

Von der Corona-Krise profi­tiert aber auch Netflix. Die führende Strea­ming-Platt­form hat nun 7,2 Millionen Abon­nenten alleine in Deutsch­land, wie das Analy­se­un­ter­nehmen Compa­ri­tech mitteilt. Ende 2019 waren es noch 6,4 Millionen Abon­nenten.

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