Engpass

Kreise: Nur drei Millionen iPhone X zum Start

Die bis zum Jahresende produzierten Exemplare des iPhone X decken möglicherweise nicht mal den Bedarf für alle Vorbesteller. Analysten rechnen mit nur 25 bis 30 Millionen Geräten bis Ende 2017.
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Ab kommenden Freitag, 27. Oktober, soll das iPhone X bei Apple vorbestellbar sein. Auch die Mobilfunk-Netzbetreiber werden ab diesem Zeitpunkt Vorbestellungen für das neue Apple-Handy annehmen. Eine Woche später, am 3. November, will der Hersteller mit der Auslieferung seines neuen Smartphone-Flaggschiffs beginnen. Doch wie viele Geräte werden zum Start tatsächlich verfügbar sein und wie groß ist die Nachfrage nach dem Jubiläums-iPhone?

Branchenkenner gehen trotz des hohen Verkaufspreises von 1149 Euro für das iPhone X mit 64 GB Speicherplatz bzw. 1319 Euro für die Geräteversion mit 256 GB Speicherkapazität von einer großen Nachfrage aus. Viele iPhone-Fans warten offenbar auf das Modell mit dem neuen Design, so dass die Nachfrage nach iPhone 8 und iPhone 8 Plus kleiner als gedacht ist.

Face ID könnte für Produktionsprobleme mit verantwortlich sein

iPhone X zum Start kaum verfügbariPhone X zum Start kaum verfügbar Allerdings gibt es nach wie vor Hinweise auf Produktionsprobleme, die dafür sorgen, dass Apple zum Start nur kleine Stückzahlen seines neuen Spitzenmodells liefern kann. Eines der Hindernisse ist wohl die Herstellung der True-Depths-Kamera, die für Face ID genutzt wird. Aber auch Antennen und Motherboard sollen für Verzögerungen bei der Produktion mit verantwortlich sein.

Der Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass zum Verkaufsstart weltweit nur drei Millionen Exemplare des iPhone X zur Verfügung stehen werden. Bis Ende des Jahres sollen rund 25 bis 30 Millionen Geräte verkauft werden. Diese Stückzahl würde allerdings nicht einmal ausreichen, alle Interessenten, die ein iPhone X vorbestellen, zeitnah mit ihrem Wunschgerät zu versorgen. Dazu kommen ab November Kunden, die das Smartphone im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft ganz normal im Handel erwerben wollen.

Erst Anfang 2018 höhere Produktionskapazitäten

Erst für das erste Quartal 2018 rechnen Analysten damit, dass die Probleme bei der Herstellung des neuen Smartphone-Spitzenmodells von Apple überwunden sind. Dann kann die Produktion hochgefahren werden, wobei Mitbewerber aus dem Android-Lager zu diesem Zeitpunkt wohl schon die nächste Generation ihrer Flaggschiff-Modelle vorstellen. So wird für den Mobile World Congress (MWC) Ende Februar unter anderem mit dem Samsung Galaxy S9 gerechnet. Auch Mitbewerber wie Sony, LG oder Nokia könnten die Messe in Barcelona zur Präsentation neuer Handys nutzen.

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