Ursache

WLAN-Probleme bei iPhone und iPad sollen mit AirDrop zusammenhängen

Ein amerikanischer Entwickler will die Ursache für die WLAN-Probleme bei iPhone, iPad und Mac gefunden haben. Darüber hinaus gibt es neue Gerüchte zum iPhone 7 und Analysten erwarten neue iPhone-Rekordverkäufe.
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Auch nach den jüngsten Firmware-Updates für iPhone, iPad und iPod touch auf der einen Seiten und für den Mac auf der anderen Seite klagen einige Nutzer über Probleme bei der Verwendung des WLAN-basierten Internet-Zugangs. Neben Verbindungsabbrüchen soll es zum Teil auch zu langsamen Verbindungen kommen, wobei die Effekte offenbar auch im Zusammenhang mit dem eingesetzten Router stehen.

Der amerikanische Entwickler Mario Ciabarra hat die Probleme nach eigenen Angaben analysiert. Dabei will er eine mögliche Ursache für die Verbindungsfehler gefunden haben. Dieses hänge demnach mit dem Wireless-Direct-Link-Protokoll zusammen, das unter anderem für den Apple-eigenen AirDrop-Dienst sowie für Bonjour Verwendung findet. Dabei komme es offenbar zu Überlastungserscheinungen.

Lösung für WLAN-Probleme beim iPhone in Sicht?Lösung für WLAN-Probleme beim iPhone in Sicht? Im Rahmen des Onlineportals Medium.com berichtet Ciabarra, ein möglicher Lösungsansatz könne sein, Bonjour über Bluetooth anstelle von WLAN abzuwickeln. Ob und wann Apple eine solche Lösung anbietet, ist derzeit aber noch nicht bekannt. Im alternativen Appstore Cydia, der nur nach einem Jailbreak zu erreichen ist, hat Ciabarra eine Anwendung namens Wilfried veröffentlicht, mit der sich der Wireless-Direct-Link-Dienst abschalten lässt. Dann ist der WLAN-Zugang zwar dem Bericht zufolge wieder schnell. Dafür funktionieren AirPlay und AirDrop nicht mehr.

Neue Gerüchte zum iPhone 7

Inzwischen sind weitere Gerüchte zur nächsten iPhone-Generation aufgetaucht. Demnach will sich Apple offenbar die Möglichkeit, Rauchmelder in mobile Geräte einzubauen, patentieren lassen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. In der Vergangenheit wurde bereits über eine Beamer-Funktion, über noch größere Displays und über bis zu 256 GB Speicherplatz spekuliert.

Bis das iPhone 7 oder das iPhone 6S auf den Markt kommt, werden aber voraussichtlich mehr als neun Monate vergehen. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Apple den Termin für Vorstellung und Markteinführung seiner Smartphones, der 2011 vom Sommer auf den Herbst gerückt ist, wieder ändert.

Der Erfolg gibt dem amerikanischen Hersteller recht, zumal insbesondere in der Vorweihnachtszeit besonders viele Elektronikartikel abgesetzt werden. So haben Analysten ihre Verkaufsprognosen für iPhone 6 und iPhone 6 Plus im aktuellen Quartal auf 71,5 Millionen nach oben korrigiert. Dabei entfielen rund zwei Drittel der verkauften Smartphones auf das kleinere Modell. Für das erste Quartal 2015 wird dann mit einem deutlichen Einbruch der Verkaufszahlen gerechnet.

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