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iPhone SE in Deutschland generell ohne SIM- und Netlock

Neben Apple, Telekom und o2 verkauft auch Vodafone das iPhone SE in Deutschland ohne SIM- oder Netlock. Das war bei neuen iPhone-Modellen in den vergangenen Jahren nicht üblich.
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Als das iPhone 2007 auf den Markt kam, war es generell nur mit SIM- bzw. Netlock zu bekommen. In Deutschland hatte die Deutsche Telekom ein Monopol auf den Verkauf des Apple-Smartphones. Das änderte sich erst im Herbst 2010, als der Hersteller selbst sowie auch Vodafone und o2 offizielle iPhone-Angebote unterbreiten konnten.

Mit dem Fall des Monopols war das iPhone hierzulande auch erstmals ohne SIM- oder Netlock erhältlich. Das war zuvor nur bei Geräten üblich, die aus dem Ausland importiert wurden. Doch auch in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Ausnahmefälle, in denen die Apple-Smartphones nur mit einer Netzsperre feilgeboten wurden.

Zuletzt verkaufte vor allem Vodafone neue iPhone-Modelle generell nur mit Netlock. Das bedeutet, die Geräte konnten mit beliebigen SIM-Karten des Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreibers genutzt werden, nicht aber mit Betreiberkarten aus anderen Netzen. Jeweils einige Monate nach Verkaufsstart der jeweiligen iPhone-Modelle wurde diese Sperre - auch für bereits gekaufte Geräte - aufgehoben.

Neben iPhone SE auch iPad Pro 9.7 ohne Netlock

iPhone SE ohne SIM- oder NetlockiPhone SE ohne SIM- oder Netlock Wie die Vodafone-Pressestelle auf Anfrage von teltarif.de bestätigte, wird das ab sofort erhältliche iPhone SE von Beginn an ohne SIM- oder Netlock verkauft. Auch das iPad Pro 9.7 ist beim nach Kundenzahlen drittgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber ohne eine entsprechende Netzsperre zu bekommen.

o2 hat das iPhone und iPad seit jeher ohne SIM- oder Netlock verkauft und auch die Deutsche Telekom ist schon vor einigen Jahren von der früheren Praxis, neue Apple-Handhelds an das eigene Mobilfunknetz zu binden, abgekommen. Damit sind die neuen Geräte nun bei den deutschen Netzbetreibern generell ohne Sperre für fremde SIM-Karten erhältlich.

Vodafone begründete den Netlock neuer iPhone-Modelle in der Vergangenheit damit, dass die Handhelds, die an Fachhändler geliefert wurden, zum Teil mit Verträgen anderer Anbieter verkauft wurden. Das hängt damit zusammen, dass neue Smartphone-Modelle von Apple in den ersten Wochen nach der Markteinführung oft nur stark eingeschränkt verfügbar sind.

Kapazitätsengpässe vor allem bei Apple

Für das iPhone SE rechnen die Netzbetreiber offenbar mit keinen größeren Verfügbarkeitsengpässen. Bei Apple selbst sind die Bestände hingegen knapp. So müssen sich Vorbesteller nach Angaben auf der Webseite des Herstellers je nach Modell bis zur zweiten April-Hälfte gedulden. Zumindest im Berliner Apple Store waren am Donnerstagmittag ebenfalls keine Geräte mehr vorrätig.

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