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Mobiles Internet mit dem iPhone SE im Test

Wir berichten über unsere Erfahrungen bei der mobilen Internet-Nutzung mit dem iPhone SE. Dabei haben wir SIM-Karten aus allen deutschen Mobilfunknetzen eingesetzt.
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Seit dem 31. März wird das iPhone SE von Apple verkauft. Das neue Smartphone des amerikanischen Herstellers kommt im Design des iPhone 5S, aber mit großen Teilen des Innenlebens des iPhone 6 bzw. des iPhone 6S. So hat der Bolide beispielsweise den Prozessor und Arbeitsspeicher der aktuellen Generation der größeren iPhone-Modelle geerbt, während die Mobilfunk-Schnittstelle eher an das iPhone 6 erinnert.

Das iPhone SE unterstützt - wie die Apple-Smartphone-Generation von 2014 - LTE Cat. 4. Damit sind Datenübertragungsraten von bis zu 150 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream möglich genau wie das iPhone 6. Zum Vergleich: Das iPhone 6S beherrscht LTE Cat. 6, so dass mobile Datenverbindungen mit bis zu 300 MBit/s im Downstream möglich sind. Das iPhone 5S beherrschte dagegen LTE-Internet-Übertragungen lediglich mit bis zu 100 MBit/s.

Test mit SIM-Karten aus allen Netzen

Mobiles Internet mit dem iPhone SEMobiles Internet mit dem iPhone SE Wir haben den Internet-Zugang mit dem iPhone SE einem Praxistest unterzogen und dabei SIM-Karten aus allen deutschen Mobilfunknetzen eingesetzt. Bei der Deutschen Telekom, bei Vodafone und o2 haben wir jeweils Vertragskarten des Netzbetreibers verwendet. Im E-Plus-Netz kam eine Prepaidkarte des Discounters simyo zum Einsatz. Dabei haben wir uns die Konfiguration des Internet-Zugangs angesehen und stichprobenartig die Datenübertragungsgeschwindigkeit getestet.

Für alle vier deutschen Mobilfunknetze gilt: Wir mussten keine manuelle Konfiguration des Internet-Zugangs vornehmen. Vielmehr wurde der jeweils genutzte Anbieter anhand der eingelegten SIM-Karte automatisch erkannt, die Zugangsdaten wurden ebenfalls automatisch übernommen. Ausnahmen könnte es bei Discountern wie etwa simquadrat geben, bei denen die Internet-Zugangsdaten von der Konfiguration des Netzbetreibers abweichen.

Telekom-SIM blockiert Zugang zum Konfigurationsmenü

Sobald eine SIM-Karte der Deutschen Telekom eingelegt ist, wird der Zugang zum Menü Einstellungen - Mobiles Netz - Datenoptionen - Mobiles Datennetzwerk nicht zugänglich. Sprich: Auch wenn es erforderlich wäre, könnten die APN-Daten nicht manuell geändert werden. Wird eine Betreiberkarte aus einem der anderen deutschen Mobilfunknetze eingelegt, so kann dieser Menüpunkt aufgerufen werden. Bei Bedarf lassen sich auch vom Standard abweichende Daten eintragen.

Eine weitere Besonderheit im Netz der Deutschen Telekom: Voice over LTE ist standardmäßig abgeschaltet. Im Menü Einstellungen - Mobiles Netz - Datenoptionen - LTE aktivieren ist das 4G-Netz nur für die Datennutzung voreingestellt. Wer über das LTE-Netz auch telefonieren möchte, muss die Einstellung von "nur Daten" auf "Sprache und Daten" ändern. Bei Vodafone und o2 wird diese Konfiguration automatisch gewählt, bei E-Plus ist sie bedeutungslos, da die Düsseldorfer Telefónica-Marke die VoLTE-Technik nicht anbietet.

Auf Seite 2 berichten wir unter anderem darüber, welche Datenübertragungsgeschwindigkeiten wir im Test mit dem iPhone SE in den vier deutschen Mobilfunknetzen erreicht haben.

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