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iPhone und iPad: iOS7.1 bedeutet vorläufiges Aus für Jailbreak

Mit iOS7.1 kommt das vorläufige Aus für den iPhone-Jailbreak. Die finale Version der neuen Software wird für dem März erwartet. Wir berichten darüber, wie Apple die Jailbreaks unmöglich macht, wie der Eingriff ins Dateisystem aber im Laufe der Zeit auch an Bedeutung verloren hat.
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Jailbreak-Aus nach Software-UpdateJailbreak-Aus nach Software-Update Mit der neuen Firmware für iPhone, iPad und iPod touch, iOS7.1, kommt das vorläufige Aus für den Jailbreak. Das ist nach der am Montagabend erfolgten Veröffentlichung der fünften Beta-Version der neuen Betriebssystem-Version so gut wie sicher. Bereits mit iOS7.1 Beta 4 hat Apple Sicherheitslücken geschlossen, mit denen der bislang mögliche Jailbreak ausgehebelt wurde. Mit der neuen Beta-Software hat der Hersteller weitere Löcher gestopft, mit denen es möglich wäre, das Dateisystem des iPhone, iPad bzw. iPod touch zu öffnen.

Der Jailbreak hatte noch vor wenigen Jahren eine große Bedeutung, da er inoffizielle Appstores wie den Installer und Cydia auf die iOS-Geräte brachte. Hier waren Anwendungen zu finden, die Apple nicht für den offiziellen AppStore freigegeben hat oder die von den Entwicklern gar nicht erst für den App-Shop des Herstellers eingereicht wurden.

Bis zum Sommer 2008 mussten iPhone und iPod touch sogar ohne offizielle zusätzliche Apps auskommen, da der AppStore noch nicht verfügbar war. Interessenten, die beispielsweise Webradio hören wollten, waren auf den Installer angewiesen, der entsprechende Apps mit sich brachte, die allerdings zum Teil nur sehr instabil liefen, zumal es ja auch noch kein Software Development Kit (SDK) gab, das als Entwickler-Werkzeug hätte dienen können.

Jailbreak hat an Bedeutung verloren

Inzwischen ist der offizielle AppStore sehr breit aufgestellt, so dass der Jailbreak nicht mehr die große Bedeutung vergangener Tage hat. Dennoch gilt: Wer den Jailbreak behalten möchte, sollte vorerst nicht auf iOS7.1 aktualisieren, da es derzeit nicht absehbar ist, ob und wann sich das Dateisystem des Smartphones, Tablets oder Multimedia-Players erneut öffnen und so von Apple nicht offiziell freigegebene Software installieren lässt.

Mit iOS7.1 Beta 5 hat Apple der Sprachassistentin Siri eine verbesserte Aussprache mit auf den Weg gegeben, wenn der Nutzer diese auf Englisch, Chinesisch oder Japanisch nutzt. Ansonsten hat der Hersteller vor allem kleinere optische Neuerungen vorgenommen. Die Installationsdatei ist - von iOS7.1 Beta 4 kommend - nur rund 35 MB groß, was zeigt, dass es sich vor allem um ein Wartungs-Update handeln dürfte, das bisherige Fehler behebt. Mit der Veröffentlichung der finalen Version von iOS7.1 wird im März gerechnet.

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