Software

iOS 9 auch für ältere iPhones und iPads

Apple will seine Strategie für Software-Updates ändern, so dass iOS 9 auch auf älteren iPhones und iPads flüssig läuft. In unserer Meldung erfahren Sie, was das Hersteller gegenüber früheren Firmware-Update ändern will.
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Jedes Jahr ist der Frust bei Besitzern eines iPhone oder iPad groß, wenn Apple im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC eine neue Version seines iOS-Betriebssystems ankündigt, wenn das eigene - schon etwas ältere - Smartphone oder Tablet die neue Software nicht mehr bekommen soll. Es ist allerdings nicht minder frustrierend, wenn die neue Firmware für das eigene Gerät veröffentlicht wird, das iPhone aber iPad dann aber nur noch sehr langsam arbeitet.

Besitzer des iPhone 4 hatten beispielsweise nach dem Umstieg auf iOS 7 massive Performance-Einbußen, beim iPhone 4S, beim iPad 2 und beim iPad 3 ergeben sich ähnliche Probleme seit der Installation von iOS 8. Erst Monate später hatte Apple jeweils durch nachgebesserte weitere Updates die Probleme wieder etwas minimiert.

iOS 9 könnte auch für das iPhone 4S kommeniOS 9 könnte auch für das iPhone 4S kommen Viele Nutzer hätten sich aber sogar ein Software-Downgrade gewünscht, doch das bietet Apple nicht an. Jeweils kurz nach der Veröffentlichung einer neuen iOS-Version wird die frühere Variante nicht mehr signiert, so dass sie sich bei einer Neuinstallation nicht mehr aktivieren lässt.

So sollen iOS-Updates künftig aussehen

Einem Bericht von 9to5mac [Link entfernt] zufolge arbeitet Apple nun an einem neuen Modell für seine iOS-Updates. Dieses soll bereits für iOS 9, die nächste Version des Betriebssystems für iPhone, iPad und iPod touch, angewendet werden. Demnach will der amerikanische Technologie-Konzern jeweils zuerst eine schlank gehaltene Grundversion der neuen Software programmieren, die auf möglichst vielen Geräten läuft. Sukzessive werden neue Features ergänzt, für die dann nur noch diejenigen Smartphones, Tablets und Multimedia-Player freigeschaltet werden, die dafür auch wirklich geeignet sind.

Bislang ging Apple den umgekehrten Weg und schaltete jeweils einige Features eines Betriebssystems für ältere Versionen von iPhone, iPad und iPod touch ab. Die schon sehr umfangreiche "Hauptvariante" der Software wurde aber in gleicher Form für alle kompatiblen Handhelds verteilt, was zu den Geschwindigkeitsproblemen und entsprechender Enttäuschung bei den Kunden geführt hat.

Mit dem Strategiewechsel soll es Apple möglich sein, das Grundgerüst von iOS 9 auch für ältere Geräte wie das iPhone 4S und das iPad mini der ersten Generation bereitzustellen. Das würde für Besitzer dieser Handhelds zwar nicht unbedingt bedeuten, dass sie auch von den neuen Features profitieren, die Apple dieser Software für neuere Smartphone und Tablets mit auf den Weg gibt. Immerhin würden aber beispielsweise alle Apps laufen, die die jeweils neueste Firmware erfordern.

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