Zukunft

Kreise: Apple arbeitet an iPhone mit gebogenem Display

Laut Medienberichten plant Apple für die kommenden Jahre einige Design-Änderungen beim iPhone. In diesem Jahr soll das iPhone X mehr als einen Nachfolger bekommen.
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Apple plant einem Bloomberg-Bericht zufolge ein iPhone mit gebogenem Display. Das ist grundsätzlich keine neue Technik und wird bei Konkurrenten aus dem Android-Lager schon seit mehreren Jahren eingesetzt. Wie es im Bericht weiter heißt, könne es noch zwei bis drei Jahre dauern, bis Apple die Technik tatsächlich einsetzt.

In noch fernerer Zukunft soll das iPhone mit microLED-Bildschirmen ausgestattet werden. Allerdings sei frühestens in etwa fünf Jahren mit entsprechenden Geräten zu rechnen. Bis auf Weiteres setze Apple auf die OLED-Technik, die beim iPhone X erstmals anstelle von LC-Displays zum Einsatz kommt.

Bedienung ohne Berührung des Touchscreens

iPhone-Pläne für die kommenden JahreiPhone-Pläne für die kommenden Jahre Das ist allerdings nicht die einzige Innovation, die der amerikanische Technologiekonzern in den kommenden Jahren bei seinen Smartphones einführen will. So sollen sich künftige iPhones bedienen lassen, ohne dass dazu der Touchscreen bedient werden muss. Anstelle der Berührung des Touchscreens soll es zur Steuerung zumindest für bestimmte Funktionen ausreichen, den Finger über den Bildschirm zu halten.

Wie es im Bericht weiter heißt, will Apple sich mit dieser Technologie von seinen Mitbewerbern abheben. Allerdings stehe das Unternehmen noch ganz am Anfang des Entwicklungsprozesses. Derzeit sei noch nicht absehbar, ob das System so wie von Apple angedacht funktionieren wird. Wenn der Konzern bei der weiteren Entwicklung erfolgreich sein sollte, könnte die Technik zu Beginn des nächsten Jahrzehnts serienreif sein und in künftige iPhone-Generationen einfließen.

Mehr als ein iPhone-X-Nachfolger

Der Bloomberg-Bericht bestätigte zudem bisherige Spekulationen, nach denen Apple in diesem Jahr mehr als nur einen Nachfolger für das iPhone X auf den Markt bringen wird. So soll es neben einem Modell mit 5,8-Zoll-Monitor auch ein Phablet mit 6,5 Zoll großem Touchscreen geben. Daneben nannten frühere Gerüchte ein weiteres iPhone mit 6,1 Zoll großem LC-Display.

In den vergangenen Tagen tauchten zudem Hinweise auf, nach denen Apple zu der Einsicht gelangt sei, dass der Verkaufspreis für das iPhone X zu hoch angesetzt ist. Das könnte bedeuten, dass die für dieses Jahr geplanten Geräte wieder günstiger zu haben sein werden. Mit der diesjährigen iPhone-Generation ist im September zu rechnen. Erste Hinweise auf das neue iPhone-Betriebssystem iOS 12 werden für die Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni erwartet.

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