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Bericht: So will Apple das iPhone-Display deutlich verbessern

Im kommenden Jahr sollen sowohl das iPhone als auch die Apple Watch neue Displays bekommen. Diese könnten eine bessere Darstel­lung bieten und strom­sparender sein.
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Während wir noch gespannt auf die Vorstel­lung der dies­jährigen iPhone-Genera­tion warten, beschäf­tigen sich Bran­chen-Insider bereits mit den Smart­phones, die Apple im kommenden Jahr auf den Markt bringen wird. Dabei soll es sich um die ersten iPhone-Modelle handeln, die den neuen Mobil­funk­stan­dard 5G unter­stützen.

Einem Bericht von Boy Genius Report (BGR) zufolge wird Apple aber auch am Display der Smart­phones deut­liche Verän­derungen vornehmen. Diese kennen wir bereits von der iPad-Pro-Reihe. Demnach sollen die Touch­screens eine wech­selbare Bild­wieder­holfre­quenz zwischen 60 und 120 Hz bekommen. Apple selbst nennt das Verfahren ProMotion.

Eine höhere Bild­wieder­holfre­quenz soll für eine flüs­sigere Darstel­lung sorgen. Würde man den Hand­held aber durch­gehend auf der höchsten Leis­tungs­stufe betreiben, so würde das die Akku­leis­tung massiv belasten. Aus diesem Grund wird die Bild­wieder­holfre­quenz dyna­misch dem tatsäch­lichen Bedarf ange­passt.

Beim iPad Pro kommen - wie beim iPhone XR - LCD-Moni­tore zum Einsatz. Für die höher­wertigen Smart­phone-Modelle setzt Apple seit 2017 auf die von Samsung bekannte OLED-Technik. Die Hürde besteht nun darin, OLED-Displays mit der ProMotion-Technik auszu­statten. Darüber verhan­delt Apple wohl bereits mit Zulie­ferern.

Apple Watch künftig mit MicroLED-Display?

Neue Display-Technik für iPhone und Apple WatchNeue Display-Technik für iPhone und Apple Watch Auch bei der Apple Watch könnte es im kommenden Jahr zu einem Wechsel bei der Display-Tech­nologie kommen. Wie das Online­magazin 9to5mac berichtet, könnte MicroLED die Nach­folge der OLED-Touch­screens antreten. Dabei seien die Bild­punkte sehr klein, was den Kontrast und gene­rell die Darstel­lung gegen­über der aktuell verwen­deten Technik deut­lich verbes­sern soll.

Der Umstieg hätte Vor- und Nach­teile zugleich: Zum einen sind die Displays dünner und haben einen gerin­geren Strom­verbrauch als die aktuell verwen­deten OLED-Touch­screens. Dadurch könnte Apple längere Akku­lauf­zeiten anbieten. Auf der anderen Seite ist die Produk­tion wohl sehr aufwendig, sodass sich die Produkte verteuern könnten.

Während die meisten Nutzer mit der Darstel­lung auf den Apple-Watch-Displays zufrieden sind, ist die geringe Akku­lauf­zeit einer der größten Kritik­punkte an den Smart­watches von Apple. Mit der EKG-Funk­tion hat der Konzern zuletzt ein span­nendes neues Feature auf die Apple Watch gebracht.

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