Konkurrenz

Der Apple AppStore für das iPhone bekommt Konkurrenz

Auch auf der Jailbreak-Plattform Cydia jetzt kostenpflichtige Programme erhältlich
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Vor rund einem Jahr wurde das Software Development Kit (SDK) für das Apple iPhone und das iPhone 3G veröffentlicht. Seit Juli 2008 können die Besitzer der Multimedia-Handys offiziell von Apple autorisierte Zusatz-Programme nutzen. Dabei gibt es neben kostenlosen Applikationen auch zahlreiche kostenpflichtige Tools. Bei Cydia gibt es jetzt auch kostenpflichtige Software

iPhone-Fans, die ihr Handy mittels Jailbreak für die Nutzung mit Fremd-Software, die nicht von Apple freigegeben wurde, aktiviert haben, können solche Programme über zwei Plattformen bekommen: War früher der Installer das wichtigste Tool, so sind die meisten nicht offiziellen Applikationen inzwischen bei Cydia zu finden.

Bislang gab es auf diesem Weg vor allem kostenlose Programme. Lediglich einige Programmierer verlangten für ihre Software Geld. Direkt in Cydia gab es kein Bezahl-System, so dass die Entwickler über eigene Vertriebswege Lizenzen verkaufen mussten, die man beispielsweise über die Eingabe einer Seriennummer aktivieren konnte.

Ein Cydia-Update bringt nun auch direkt auf der Jailbreak-Plattform erste kostenpflichtige Applikationen mit sich. Schätzungen zufolge ist Cydia derzeit auf 1,7 Millionen Exemplaren des iPhone installiert. Angesichts einer inzwischen deutlich fünfstelligen Anzahl offizieller Zusatz-Programme, die über den Apple AppStore zu bekommen sind, ist der Jailbreak allerdings nicht mehr so attraktiv wie für iPhone-Besitzer der ersten Stunde, für die der Hack des Telefons die einzige Möglichkeit war, überhaupt zusätzliche Programme installieren zu können.

Slowakische Firma Sygic plant Navigations-Software für das iPhone

Die slowakische Firma Sygic hat unterdessen auf der CeBIT in Hannover eine Navigations-Software für das iPhone 3G angekündigt. Details zu den Features und zur Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt. Bislang gibt es im AppStore von Apple nur Navigations-Software für Nordamerika.

Für jeweils 15,99 Euro sind Versionen von G-Map, so der Name der Software, für den Westen und Osten der USA zu bekommen. Für das erste Halbjahr 2009 hat der Anbieter Xroad auch Programm-Versionen für weitere Regionen - so auch für Europa - angekündigt.

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