Durchgesickert

Details in Firmware: Das bietet das neue iPhone

Die durchgesickerte Firmware für den HomePod verrät Details zur Ausstattung des Jubiläums-iPhone, das für September erwartet wird. Zudem wird die Anzahl von drei neuen Apple-Smartphone bestätigt.
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Seit Monaten gibt es zahlreiche Gerüchte rund um die neue iPhone-Generation von Apple. Jetzt will der Entwickler Steven Troughton-Smith handfeste Details entdeckt haben, die vom Hersteller selbst kommen. Entdeckt wurden diese in der Firmware für den HomePod, der Ende des Jahres zunächst in einigen englischsprachigen Ländern auf den Markt kommt und erst 2018 beispielsweise auch in Deutschland erhältlich sein wird.

In der Software wurden demnach Grafiken entdeckt, die unter anderem für neue iPhones stehen. Wenig überraschend wird es demnach in diesem Jahr drei neue Smartphones von Apple geben, die die Codenamen D20, D21 und D22 tragen. Dabei handelt es sich um das iPhone 7S, das iPhone 7S Plus und das Jubiläums-Handy, dessen Name noch nicht bekannt ist.

Bezeichnung für Jubiläums-iPhone noch unklar

Drei neue iPhones im September?Drei neue iPhones im September? Neben iPhone 8 wurden in der Vergangenheit auch iPhone Edition, iPhone Pro oder iPhone X als Bezeichnungen für den Boliden gehandelt. Der in der HomePod-Firmware veröffentlichten Grafik zufolge wird das neue Smartphone-Flaggschiff wie erwartet einen deutlich dünneren Rahmen als die bisherigen iPhones bekommen.

Einen physischen Home-Button gibt es der Zeichnung zufolge wie erwartet nicht, aber auch ein zweiteiliges Display, über das in der Vergangenheit spekuliert wurde, ist auf der Skizze nicht zu erkennen. Hier sollte ein Bereich für Gestensteuerung vorgesehen sein, in den auch der Home-Button integriert wird. Diese Lösung kommt nun offenbar nicht, so dass die Frage offenbleibt, ob Apple auf dem Home-Knopf mit Touch-ID ganz verzichtet oder ob dieses Feature möglicherweise auf die Geräte-Rückseite wandert.

Skizze des angeblichen Jubiläums-iPhonesSkizze des angeblichen Jubiläums-iPhones Am oberen Rand hat der Touchscreen eine Aussparung. Diese dürfte für die Hörmuschel für Telefonate gedacht sein. Eine weitere Lücke im Bildschirm - etwa für die Frontkamera - gibt es dagegen nicht. Die Kamera wird demnach im gleichen Bereich wie die Hörmuschel untergebracht oder in das Display integriert.

iPhone mit Gesichtserkennung entsperren

Die HomePod-Firmware verrät den Angaben zufolge aber noch ein weiteres Detail, über das in der Vergangenheit ebenfalls schon Gerüchte im Umlauf waren: Das iPhone wird sich auch über die Gesichtserkennung entsperren lassen. Dabei soll die Infrarot-Technik zum Einsatz kommen, so dass dies auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen funktioniert. Das Feature trägt den Arbeitstitel Pearl-ID und könnte den Home-Button möglicherweise sogar ganz ersetzen.

Mit der offiziellen Vorstellung der diesjährigen iPhone-Generation ist im September zu rechnen. Dann wird auch das neue Betriebssystem iOS 11 in der finalen Version zur Verfügung stehen. In einer weiteren Meldung zeigen wir Ihnen die Beta von iOS 11 in Bildern.

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