Krummes Ding

Nach Bentgate: Wird das iPhone 7 faltbar und flexibel?

Das nächste Apple-Smartphone - eventuell das iPhone 7 - könnte flexibel und faltbar sein. Zumindest hat Apple ein entsprechendes Patent in den USA angemeldet. Mit der Biegsamkeit kommen auch neue Funktionen und Mechanismen.
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Wird das Apple iPhone 7 flexibelWird das Apple iPhone 7 flexibel? Das nächste Apple-Smartphone - Gerüchten zufolge das iPhone 7 - könnte faltbar und flexibel werden, wie "eine dreifach gefaltete Brieftasche". Der Hersteller aus Cupertino hat nämlich in den USA ein Patent (No. 8,929,085) für elektronische Geräte angemeldet, dass der Nutzer falten, verbiegen und knicken können soll. Dabei sollen die einzelnen Komponenten des Smartphones keinen Schaden davon tragen, wie die Kollegen von appleinsider.com berichten.

Zudem soll die Flexibilität des mobilen Endgerätes auch bei der Bedienung eine Rolle spielen, wie aus dem Patent hervorgeht. Zu den verformbaren Elementen werden unter anderem der Display-Schutz aus Glas und das Gehäuse gehören, aber auch einige innere Bauteile wie der Akku, Leiterplatten und das Display sollen knickbar werden. Dementsprechend könnte das nächste iPhone mit einem Kunststoff-Gehäuse kommen oder das Gehäuse besteht aus einem anderen verformbaren Material wie dünnem Glas oder Glasfaser. In den Patent-Unterlagen wird auch ein OLED-Display erwähnt, das mit kapazitiven Sensoren für Berührungen ausgestattet ist und durch eine dünne Schicht aus Glas geschützt wird.

Bentgate-Affäre als Anlass für flexibles iPhone 7?

Damit sich die inneren Bauteile wie der Akku und die Schaltkreise bzw. andere Komponenten (CPU) nicht gegenseitig beschädigen, wenn man das Gerät knickt bzw. biegt, will Apple anscheinend im Inneren die Leerstellen mit Silikon oder Plastik abdichten. In puncto neuer Bedienmöglichkeiten wird im Bericht erwähnt, dass zum Beispiel Anwendungen aktiviert bzw. deaktiviert werden könnten, indem man einen bestimmten Punkt auf dem Gehäuse drückt. Außerdem wäre es möglich, andere Mechanismen auszulösen, indem das Gerät in eine bestimmte Richtung gebogen wird.

Flexible Leiterplatten enthalten auch starre ElementeFlexible Leiterplatten enthalten auch starre Elemente Man könnte nun meinen, dass Apple das Patent auf Grund der Bentgate-Affäre mit dem iPhone 6 Plus angemeldet hat. Dies steht aber in keinem Zusammenhang, denn bereits schon 2011 bzw. in anderen Patent-Anträgen hatte Apple sich der Biegsamkeit von Komponenten oder Geräten gewidmet. Zudem rechnen wir nicht damit, dass das kommende iPhone 7 flexibel sein wird, aber vielleicht überrascht Apple uns mit einem Smartphone, das zumindest über ein gebogenes Display verfügt, wer weiß.

In einem Hintergrundbericht haben wir bereits darüber diskutiert, ob Smartphones, die immer größer und dünner sind, dadurch auch zerbrechlicher werden.

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