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iPhone 6S Plus im Test: Das neue Flaggschiff von Apple

Wir haben das iPhone 6S Plus in den vergangenen Tagen auf Herz und Nieren getestet und berichten über unsere Ergebnisse. Neben vielen Verbesserungen bringt das Smartphone auch einen Nachteil gegenüber dem Vorgänger mit sich.
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Seit Ende vergangener Woche ist das iPhone 6S Plus als neues Phablet von Apple erhältlich, nachdem Vorbestellungen schon zwei Wochen zuvor möglich waren. Wir haben das Gerät bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart einem ersten Hands-On unterzogen. Die vergangenen Tage haben wir nun für einen ausführlichen Test genutzt. Dabei wurde das Smartphone als Hauptgerät im Alltag genutzt.

Apple iPhone 6S Plus

Natürlich ist es nach nicht einmal einer Woche zu früh, um ein endgültiges Fazit zum neuen Apple-Handy mit 5,5 Zoll großem Touchscreen zu ziehen. Daher werden wir das iPhone 6S Plus auch in den kommenden Tagen und Wochen weiteren intensiven Tests unterziehen und über die Ergebnisse berichten. Es ist aber Zeit für ein erstes Zwischenfazit.

Äußerlich kein Unterschied zum iPhone 6 Plus

iPhone 6S Plus im TestiPhone 6S Plus im Test Das iPhone 6S Plus ist von seinem Vorgänger, dem iPhone 6 Plus, äußerlich kaum zu unterscheiden, es sei denn, man wählt die Variante in Roségold. Ansonsten gibt es äußerlich nur ein Detail, nämlich den Buchstaben "S" unter dem iPhone-Schriftzug auf der Geräte-Rückseite, das eindeutig darauf hindeutet, dass wir es hier mit der Neuauflage des Apple-Smartphones aus dem vergangenen Jahr zu tun haben.

Nimmt man das Gerät in die Hand, so stellt man recht schnell fest, dass es noch einen weiteren Unterschied zum iPhone 6 Plus gibt: Das iPhone 6S Plus wiegt 20 Gramm mehr und ist für ein Smartphone im Jahr 2015 eigentlich zu schwer. Die 192 Gramm, die der Bolide auf die Waage bringt, machen sich im Alltag durchaus störend bemerkbar. Hebt man das Gerät für längere Zeit hoch, sei es zum Telefonieren oder zur Nutzung von Apps bzw. zum Surfen im Internet, so ist das auch im Vergleich mit anderen Phablets hohe Gewicht sehr störend.

Gute Verarbeitung und Full-HD-Display

Die Verarbeitung des iPhone 6S Plus ist tadellos. Hier überlässt Apple nichts dem Zufall. Das Gerät hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Darstellung von Fotos, Videos und Texten auf dem Display ist sehr gut. Die Farben wirken natürlich. Apple hat es ähnlich wie OnePlus für sein diesjähriges Smartphone-Flaggschiff bei der Full-HD-Auflösung (1080p) belassen, während einige Mitbewerber aus dem Android-Lager inzwischen Touchscreens mit höherer Auflösung verbauen. Full-HD reicht auf einem Smartphone-Display völlig aus. So gesehen war diese Entscheidung des Herstellers sicher nicht falsch.

Der Buchstabe S auf der Rückseite ist Indikator für das neue iPhone-ModellDer Buchstabe S auf der Rückseite ist Indikator für das neue iPhone-Modell Wir haben am vergangenen Wochenende das iPhone 6S Plus und das iPhone 6 Plus parallel genutzt und dabei sofort festgestellt, dass das neue Modell deutlich flüssiger arbeitet als sein Vorgänger. Das macht sich selbst beim Browsen durch die Menüs und beim Öffnen von Apps bemerkbar. Hintergrund dürften nicht nur der A9-Prozessor und der M9-Koprozessor sein. Auch die 2 GB Arbeitsspeicher, die Apple seinem neuen Phablet mit auf den Weg gegeben hat, dürften ihren Teil zum Geschwindigkeitsschub beitragen.

Beim iPhone 6 Plus stotterte teilweise die Musik-Wiedergabe bei Webradio-Apps wie Tunein Radio, wenn zahlreiche andere Anwendungen im Multitasking-Menü abgelegt waren oder wenn die App im Hintergrund lief und wir parallel andere Dienste auf dem Smartphone genutzt haben. Dieser Effekt ließ sich so auf dem iPhone 6S Plus nicht reproduzieren, obwohl wir das Gerät mit der gleichen Konfiguration wie das ältere Modell betrieben haben.

Auf Seite 2 lesen Sie, welche Ergebnisse wir in Benchmark-Tests erzielt haben und welche neuen Features das iPhone 6S Plus ganz besonders auszeichnen.

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