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Der erste Monat: iPhone 6S Plus im Langzeit-Test

Nach einem Monat intensiver Nutzung des iPhone 6S Plus ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Wir zeigen auf, welche Features überzeugen, wo noch nachgebessert werden muss und für wen sich der Umstieg auf das neue Phablet von Apple lohnen könnte.

Vor einem Monat hat Apple seine diesjährige Smartphone-Generation, das iPhone 6S und das iPhone 6S Plus, ins Rennen geschickt. Nach einem Test beider neuer Handys verwende ich nun das iPhone 6S Plus als Hauptgerät im Alltag, nachdem mich das iPhone 6 Plus durch das vergangene Jahr begleitet hat. Dadurch dass ich beide Apple-Phablets über einen längeren Zeitraum genutzt habe, kann ich die beiden Handhelds recht gut miteinander vergleichen.

Apple iPhone 6S Plus

Die Befürchtung einer geringeren Akku-Laufzeit, die sich aufgrund des kleineren Akkus im neuen Modell hätte ergeben können, hat sich nicht erfüllt. Mein Eindruck ist eher sogar, dass das iPhone 6S Plus im Standby-Betrieb bei gleicher Konfiguration etwas länger durchhält als sein Vorgänger. Bei tatsächlicher Nutzung - sei es zum telefonieren, zum surfen im Internet oder auch zum Musik hören - ist die Nutzungsdauer ähnlich wie beim iPhone 6 Plus.

Stärkerer Prozessor als Mehrwert

Der erste Monat mit dem iPhone 6S Plus Der erste Monat mit dem iPhone 6S Plus
Foto: teltarif.de
Was sich im Alltag bemerkbar macht, ist der stärkere Prozessor in Verbindung mit dem verdoppelten Arbeitsspeicher. Auch das iPhone 6 Plus läuft in der Regel absolut flüssig. Im Multitasking-Betrieb leistet es sich aber die eine oder andere Schwäche, die beim Nachfolger nicht zu beobachten ist.

Beispielsweise kann die Musik-Wiedergabe mit Spotify oder TuneIn Radio am iPhone 6 Plus durchaus ins Stocken geraten, wenn die App im Hintergrund läuft und parallel andere Dienste wie der Austausch von WhatsApp-Nachrichten, das Surfen im Internet oder der Austausch von E-Mails genutzt werden. Diesen Schönheitsfehler gibt es beim iPhone 6S Plus nicht.

3D Touch wird zum Standard

Auch Facebook unterstützt jetzt 3D Touch Auch Facebook unterstützt jetzt 3D Touch
Foto: teltarif.de
Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Apps, die die 3D-Touch-Funktion der neuen iPhone-Generation unterstützen. Dazu gehören unter anderem WhatsApp und Telegram, Facebook und Twitter, Foursquare und Swarm, Feedly und Shazam, um nur einige Beispiele zu nennen. Hat man sich einmal an das Bedienkonzept gewöhnt, so erreicht man in der Tat schneller und direkter die gewünschten Features - beispielsweise das Menü für einen neuen Facebook-Eintrag oder der Check-in bei Swarm.

3D-Touch macht die Bedienung des iPhone auf der einen Seite einfacher, auf der anderen Seite aber auch komplizierter - nämlich dann, wenn man zuerst überlegen muss, welche Features denn nun mit der "rechten Maustaste" für das iPhone zur Verfügung stehen. Für häufig genutzte Apps geht dies natürlich quasi "in Fleisch und Blut" über. Gegenüber meinem ersten Eindruck muss ich mittlerweile sagen: Ja, 3D-Touch ist ein echter Mehrwert. Es bleibt aber dabei, dass dieses Feature allein kein Grund für zufriedene Besitzer eines iPhone 6 oder iPhone 6 Plus ist, schon wieder eine Menge Geld in den Kauf eines neuen Apple-Smartphones zu investieren.

Auf Seite 2 lesen Sie, was die schnellere Datenübertragung im Mobilfunknetz in der Praxis mit sich bringt, welche Hausaufgaben App-Entwickler noch machen müssen und wie das Fazit nach einem Monat Nutzung des iPhone 6S Plus ausfällt.

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