4S oder 5?

iPhone 4S immer wahrscheinlicher: Kleines Update, neue Services

US-Medien: Apple verhandelt über weltweite iCloud-Musikrechte
Von / dpa
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iPhone 4S: Hinweise in der neuesten Entwicklerversion von iTunesiPhone 4S: Hinweise in der neuesten Entwicklerversion von iTunes Update: 04.10.2011, 21 Uhr: Mittlerweile hat Apple alle Details zum neuen iPhone bestätigt. Es ist das iPhone 4S, das äußerlich dem iPhone 4 gleicht, aber im Inneren umfangreich aktualisiert wurde. Alle Details lesen Sie in unserer aktuellen News zum iPhone 4S.

Apple stellt übermorgen, Dienstag, in San Francisco das seit langem erwartete Nachfolger-Modell des iPhone 4 vor. Wie nahezu immer vor Apple-Veranstaltungen läuft auch jetzt die Gerüchte-Küche wieder heiss: US-Quellen (AppleInsider) zufolge soll der Name iPhone 4S in der letzten Beta-Version von iTunes, die Apple dieser Tage an Entwickler vorab verteilt hat, genannt worden sein. Dies deutet somit auf eine Vorstellung eines nur leicht verbesserten Smartphones hin, etwa mit schnellerem Prozessor, kleineren Änderungen am Gehäuse. Der nächste größere Entwicklungsschritt, etwa die gleichzeitige Unterstützung des US-Mobilfunkstandards CDMA und des europäischen GSM/UMTS-Standards in einem Gerät, würde sicherlich unter einer neuen Modellnummer (iPhone 5) laufen.

Musik aus der iCloud auch bald in Deutschland?

Apple verhandelt laut einem Medienbericht unter Hochdruck über weltweite Musikrechte für seinen Online-Speicherdienst iCloud. Bislang hat das US-Unternehmen den Musik-Streaming und -speicherdienst im Juni nur für den Heimatmarkt USA angekündigt. Der Online-Dienst CNET berichutete am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen, dass Apple anstrebt, die Erweiterung ebenso am Dienstag bekannt zu geben. Deutschland, Frankreich und Großbritannien können hier die ersten Länder außerhalb der USA sein.

Am Dienstag wird neben dem neuen iPhone-Handy auch der Start des nächsten mobilen Betriebssystems iOS 5 und von iCloud erwartet. Zu dem Online-Speicherdienst wird - nach bisherigem Stand zumindest in den USA - auch das Angebot iTunes Match gehören, bei dem die Musik eines Nutzers im Internet gespeichert wird. Sie kann dann zum Beispiel von unterwegs auf das iPhone geladen und abgespielt werden.

Apple will durch mehr Komfort überzeugen

Auch Google oder der Online-Händler Amazon haben ähnliche Dienste - Apple will den Kunden jedoch mehr Komfort bieten: Sie sollen nicht erst langwierig ihre gesamte Musikkollektion hochladen müssen. Stattdessen prüft die Software, ob es diese Musik auch im Angebot von iTunes gibt und greift bei Bedarf auf die Apple-Dateien zurück. Dafür muss Apple allerdings neue Lizenzen mit der Musikindustrie aushandeln, und sie waren im Sommer erst für die USA vereinbart. Einen internationaler Starttermin für iTunes Match wurde bisher nicht genannt.

Apple ist mit seinem iTunes Store der weltgrößte Musik-Anbieter, bekam zuletzt aber immer mehr Konkurrenz von neuen Online-Diensten, Sie setzen statt Downloads vor allem auf das Abspielen von Musik direkt aus dem Netz, das sogenannte Streaming. Erst vergangene Woche schloss einer der neuen Herausforderer, Spotify, eine Allianz mit dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook, dank der er seinen Kundenkreis stark vergrößern könnte.

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