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Apple bessert Produktionsfehler beim iPhone 4 nach

Weißes Modell ohne Antennagate und mit besserem Annäherungssensor
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Wie berichtet startete Apple heute mit dem Verkauf des iPhone 4 in Weiß. Kaum ein Handy war jemals in der Vergangenheit derart in den Schlagzeilen präsent, nur weil es plötzlich in einer zusätzlichen Gehäuse-Farbe erhältlich ist. Ganz so spektakulär wie andere Produkt-Neueinführungen bei Apple gestaltete sich der Verkaufsstart dennoch nicht.

iPhone 4 jetzt auch in Weiß erhältlichiPhone 4 jetzt auch in Weiß erhältlich Vodafone hat - wie angekündigt - als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber schon heute Nacht den Verkauf auf seiner Homepage freigegeben. Die Telekom folgte in den Morgenstunden, während der Online-Store von Apple vormittags noch geschlossen war, um das iPhone 4 in Weiß einzupflegen. o2 bestätigte zunächst nur via Twitter den Verkauf der neuen iPhone-Variante.

Hauptgrund für die Verzögerungen - das weiße iPhone 4 kommt zehn Monate nach dem schwarzen Modell auf den Markt - waren Probleme bei der Produktion. So war es nach Apple-Angaben eine Herausforderung, das Gerät so zu produzieren, dass es auch nach längerer Sonneneinstrahlung weiß bleibt.

Hardware-Änderungen gegenüber dem bisherigen Modell

Allerdings hat der Hersteller sein Multimedia-Smartphone auch technisch nachgebessert, wie das italienische Onlineportal iSpazio berichtet, das bereits ein iPhone 4 in Weiß einem ersten Test unterzogen hat. So gäbe es im Gegensatz zum schwarzen Modell offenbar einen neuen Annäherungssensor.

Auch in Tests von teltarif.de gab es beim bisherigen Modell des iPhone 4 oft das Problem, dass der Touchscreen beim Telefonieren nicht immer abgedunkelt und funktionslos geschaltet wurde. Dabei kam es nicht selten zu unbeabsichtigten Bedien-Schritten. Beim neuen Modell tritt dieses Problem dem ersten Test zufolge nicht auf.

Nachgebessert habe Apple offenbar auch die Antennenkonstruktion des Handys. So wurde die Empfangsleistung durch Berühren des iPhone mit der Hand deutlich weniger minimiert als beim iPhone 4 in Schwarz.

Warum keine überarbeitete Version des iPhone 4 in Schwarz?

Die Überarbeitung offensichtlicher Konstruktionsfehler bei neuen Produkt-Serien ist zwar einerseits erfreulich, andererseits sollte dies aber auch selbstverständlich sein. Auch andere Hersteller reagieren in gleicher Form, wenn sich bei einem elektronischen Gerät Fehler eingeschlichen haben, die nur durch eine veränderte Hardware behoben werden können.

So gesehen ist es eher bedauerlich, dass Apple bislang das iPhone 4 in Schwarz nicht nachgebessert hat - mehr als ein Dreivierteljahr nach Verkaufsstart. Käufer der ersten Stunde hatten im Sommer vergangenen Jahres lediglich die Möglichkeit, eine kostenlose Schutzhülle zu bekommen, mit der verhindert werden soll, dass der Nutzer das Handy mit der Hand empfangsbeeinträchtigend berührt.

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