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Leak: So soll das iPhone 12 aussehen

Qual­comm will so schnell wie möglich 5G-Modems für das Apple iPhone liefern. Touch ID kehrt zurück. Dafür verschwindet die Notch im Display.
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Im kommenden Jahr soll auch das Apple iPhone mit dem neuen Mobil­funk­stan­dard 5G kompa­tibel werden. Eigene Modem­chips kann Apple nach der Über­nahme der entspre­chenden Intel-Sparte zwar nun planen. Bis diese markt­reif sind, wird es aber noch eine Weile dauern. Bis dahin wird im iPhone Technik von Qual­comm zum Einsatz kommen. Das bestä­tigte Qual­comm einem Bericht von PC Mag zufolge im Rahmen seiner Snap­dragon Tech Summit.

Qual­comm arbeite gemeinsam mit Apple daran, um "so schnell wie möglich" ein iPhone mit 5G-Kompa­tibi­lität auf den Markt bringen zu können. Man werde Apple für einen Zeit­raum von "mehreren Jahren" mit Chip­sätzen belie­fern. Demnach plant der iPhone-Hersteller entweder länger­fristig noch nicht mit seinen eigen­entwi­ckelten Modems oder aber es kommen neben den Apple-eigenen Bauteilen auch Kompo­nenten von Qual­comm zum Einsatz.

Die Aussage, "so schnell wie möglich" 5G ins iPhone zu bringen, ist aller­dings nüch­tern betrachtet recht vage und nicht gleich­bedeu­tend damit, dass die Smart­phones von Apple im kommenden Jahr den neuen Netz­stan­dard unter­stützen werden. Bislang sind Analysten fest davon ausge­gangen, dass alle iPhone-Modelle im kommenden Jahr mit 5G kompa­tibel sind.

Sowohl Qual­comm als auch Apple dürften ein Inter­esse daran haben, im kommenden Jahr zu liefern. Schließ­lich haben andere Hersteller wie Samsung, Huawei oder Oppo dann schon die zweite Genera­tion von 5G-Smart­phones am Start. Zudem gehen Analysten davon aus, dass die 5G-Funk­tion maßgeb­lich dazu beitragen könnte, die iPhone-Verkäufe anzu­kurbeln.

Come­back für den Finger­abdruck­sensor

Angeblicher iPhone-12-PrototypAngeblicher iPhone-12-Prototyp Economic Daily Times erwartet für die neuen iPhone-Modelle im kommenden Jahr ein weiteres Feature, das Apple zuletzt nicht mehr anbot: Der Finger­abdruck­sensor soll wieder verfügbar sein - aller­dings nicht mehr in Form eines Home­buttons, der die Display­größe begrenzen würde. Statt­dessen soll ein Ultra­schall-basierter Sensor von Qual­comm direkt ins Display inte­griert werden.

Face ID bleibt parallel erhalten. Aller­dings gibt es Hinweise darauf, dass Apple die beiden Tech­niken nicht alter­nierend, sondern parallel einsetzen wird. Sprich: Zum Entsperren eines iPhone werden Finger­abdruck und Gesicht des Nutzers gleich­zeitig unter­sucht, was die Sicher­heit erhöhen könnte. Unter­dessen ist von Ben Geskin das Design eines angeb­lichen Proto­typen der nächsten iPhone-Genera­tion geleakt worden. Das Smart­phone kommt demnach ohne Notch im Display aus, der Stumm­schalter funk­tioniert vertikal statt hori­zontal und das Gerät verfügt weiterhin über einen Light­ning-Anschluss. Geskin vermutet aber, dass die Pro-Modelle USB-C statt Light­ning an Bord haben könnten. Wenig über­raschend ist die Vermu­tung, dass iOS 14 an Bord ist.

In einer weiteren Meldung haben wir bereits darüber berichtet, dass künftig zweimal jähr­liches neue iPhones auf den Markt kommen sollen.

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