Zukunft

Analyst: Apple streicht Kamera-Up­grade beim iPhone 15 Pro

Apple verzichtet offenbar beim iPhone 15 Pro auf eine Kamera-Verbes­serung, die eigent­lich geplant war. Zudem verzö­gert sich die Vorstel­lung neuer Macs um mehrere Monate,

Gerüchte zur iPhone-15-Reihe Gerüchte zur iPhone-15-Reihe
Bild: teltarif.de
Die iPhone-14-Modelle von Apple werden erst seit rund einein­halb Monaten verkauft. Dennoch gibt es schon jetzt regel­mäßig Hinweise auf Neue­rungen, die die nächste Smart­phone-Gene­ration des ameri­kani­schen Herstel­lers mit sich bringen könnte. Auf Twitter meldete sich jetzt der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu Wort. Kuo werden gute Kontakte zur Liefer­kette von Apple nach­gesagt. Er hat auch in der Vergan­gen­heit neue Produkte des ameri­kani­schen Herstel­lers treff­sicher vorher­gesagt.

Dem Analysten zufolge könnte Apple auf 8P-Objek­tive für die Kamera im iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max verzichten. 8P bezieht sich auf die Anzahl der Linsen, die eine Kamera verwendet. Diese Kunst­stoff­ele­mente helfen der Kamera, die Bild­qua­lität zu verbes­sern und Verzer­rungen zu verrin­gern. Warum Apple bei den Pro-Modellen der nächsten iPhone-Gene­ration auf diese Verbes­serung verzichtet, verrät Kuo nicht.

Das iPhone 15 Pro Max soll mögli­cher­weise eine Peri­skop-Kamera bekommen, wie sie auch in einigen Android-Flagg­schiffen zu finden ist. Damit würden sich die beiden Pro-Modelle des iPhone 15 deut­licher als nur durch die Display-Größe vonein­ander unter­scheiden. Die nächste iPhone-Gene­ration dürfte sich bei Apple intern bereits in der Entwick­lung befinden. Offi­zielle Details werden wir aber wohl erst im September 2023 bekommen.

Neue Macs verzö­gern sich

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Wie das Online­magazin MacRumors unter Beru­fung auf den Bloom­berg-Analysten Mark Gurman berichtet, wird Apple - anders als bisher ange­nommen - in diesem Jahr keine neuen Computer mehr vorstellen. Statt­dessen sollen die MacBooks mit 14- und 16-Zoll-Display sowie mit M2-Pro- und M2-Max-Prozes­soren erst im März kommenden Jahres vorge­stellt. Zum glei­chen Zeit­punkt könnte Apple auch eine M2-Vari­ante des Mac Mini präsen­tieren.

Über­fällig ist nicht zuletzt eine neue Vari­ante des Mac Pro. Das aktu­elle Modell basiert noch auf Intel-Hard­ware. 2020 hatte Apple eigent­lich ange­kün­digt, inner­halb von zwei Jahren alle Computer auf die neue, eigene Platt­form umzu­stellen. Dieses Ziel würde der Hersteller verfehlen, wenn das aktu­elle Modell des Mac Pro in diesem Jahr keinen Nach­folger mehr erhält.

Die Verzö­gerungen beim Markt­start neuer Macs könnten ein Grund dafür sein, dass der Hersteller davon Abstand genommen hat, im Oktober oder November ein weiteres Special Event zu veran­stalten. Statt­dessen wurden die neuen iPads und die neue Apple-TV-Gene­ration nur per Pres­semit­tei­lung ange­kün­digt.

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