iPhone 2022

iPhone 14: angeblich bessere Selfie-Cam & Lightning-Buchse

Apple scheint nicht nur den hinteren Kameras, sondern auch der Front­kamera des iPhone 14 ein Upgrade zu spen­dieren. Leider stagniert hingegen die Lade­buchse beim Light­ning-Stan­dard.

Selfie-Fans waren bislang bei den Apple-Smart­phones nicht beson­ders gut aufge­hoben, mit dem iPhone 14 soll sich das ändern. Endlich hält ein Auto­fokus im Front­kamera-Modul der popu­lären Mobil­geräte Einzug. Ferner soll sich die Licht­emp­find­lich­keit dank einer vergrö­ßerten Blen­den­öff­nung verbes­sern.

Enttäuscht dürften aller­dings poten­zielle iPhone-14-Käufer sein, welche auf USB-Typ-C gehofft haben. Einem Bericht zufolge bleibt Apple trotz Druck von diversen Ländern beim Light­ning-Anschluss. Immerhin soll dieser aber eine höhere Geschwin­dig­keit basie­rend auf USB 3.0 aufweisen.

Apple denkt an Influ­encer und Vlogger

Die Galaxy-S-Serie von Samsung hat seit fünf Jahren eine Autofokus-Selfie-Cam Die Galaxy-S-Serie von Samsung hat seit fünf Jahren eine Autofokus-Selfie-Cam
Bild: Samsung

Apple iPhone 14

Wer sein Smart­phone in sozialen Netz­werken und YouTube für hoch­wer­tige Selbst­por­träts und Selfie-Videos nutzen möchte, erreicht mit einer Auto­fokus-Kamera die besten Ergeb­nisse. Viele Handys haben noch eine vordere Knipse mit Fixfokus. Ein solches Modul ist nicht dazu in der Lage, ein Motiv korrekt scharf­zustellen. Mit Glück hält der Nutzer das Smart­phone in der korrekten Distanz zu sich, ansonsten leidet die Schärfe.

Ein Auto­fokus ist also ein wich­tiges Utensil für Influ­encer und Vlogger und jener soll sich in der Front­kamera des iPhone 14 befinden.

Dem renom­mierten Analysten und Bran­chen­kenner Ming-Chi Kuo zufolge haben alle vier Modelle der kommenden Apple-Smart­phones die auto­mati­sche Fokus­sie­rung der Selfie-Optik. Außerdem würde sich die Blen­den­öff­nung f/2.2 auf f/1.9 erhöhen. Dadurch erreicht den Sensor viel mehr Licht, was für bessere Aufnahmen in dunk­leren Arealen sorgt.

Light­ning-Beer­digung angeb­lich verschoben

Das aus 2011 stam­mende iPhone 4s war das letzte Apple-Telefon mit regu­lärem USB-Anschluss. Seit dem 2012 erschie­nenen iPhone 5 nutzt der Hersteller den Light­ning-Port. Beson­ders verbrau­cher­freund­lich ist dieser Umstand nicht. Fast alle anderen konkur­rie­renden Hersteller haben sich auf USB-Typ-C als Stan­dard geei­nigt.

Der Grund für Apples Rebel­lion dürfte schlicht ein finan­zieller sein. Diese Meinung teilt auch iDropNews [Link entfernt] , welche die Nach­richt vom Light­ning-Anschluss im iPhone 14 verbreiten. Bleibt uns noch erhalten: der Lightning-Anschluss Bleibt uns noch erhalten: der Lightning-Anschluss
Bild: Apple
Wer Lade­kabel, Lade­schalen oder Adapter für iPhones mit Light­ning verkaufen möchte, muss nämlich Lizenz­gebühren an Apple entrichten. Einen kleinen Trost gibt es aller­dings. Durch das Upgrade von der USB-2.0-Geschwin­dig­keit auf die USB-3.0-Geschwin­dig­keit lassen sich Dateien vom iPhone 14 schneller auf einen Computer über­tragen.

Eben­falls inter­essant: Das Design des iPhone 14 sickerte bereits durch.

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