Preise

Analyst: iPhone 14 Pro wird deutlich teurer als Vorgänger

Während der Einstiegs­preis für das iPhone 14 stabil bleiben soll, könnten die Pro-Modelle 15 Prozent teurer als ihre Vorgänger werden. Speziell in Europa drohen noch höhere Verkaufs­preise.

Wird das iPhone 14 Pro richtig teuer? Wird das iPhone 14 Pro richtig teuer?

Bild: teltarif.de
Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass Apple den Einstiegs­preis für das iPhone 14 gegen­über den Smart­phones des ameri­kani­schen Herstel­lers aus dem vergan­genen Jahr voraus­sicht­lich nicht erhöhen wird. Das Stan­dard-Modell mit 128 GB Spei­cher­platz soll - wie das iPhone 13 mit der glei­chen Spei­cher­kapa­zität - in den USA für 799 Dollar erhält­lich sein. Damit wolle der Hersteller die Nach­frage nach der neuen Smart­phone-Gene­ration möglichst hoch­halten.

Apple iPhone 14 Pro

Offenbar gilt der stabile Preis aber nur für die Stan­dard-Modelle des iPhone 14 oder sogar nur für das 128-GB-Modell mit 6,1 Zoll großem Touch­screen. Der Analyst Ming-Chi Kuo geht nämlich durchaus davon aus, dass Apple die Preise für seine neue Smart­phone-Gene­ration gegen­über den Vorjahres-Modellen erhöht. Davon sollen vor allem auch die Pro-Modelle betroffen sein.

Kuo: Preis­stei­gerung um 15 Prozent

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Kuo, der gute Kontakte in Apple-Kreise hat, sagte in der Vergan­gen­heit oft treff­sicher neue Apple-Produkte voraus. Er geht davon aus, dass die neuen iPhones rund 15 Prozent teurer sein werden als deren Vorgänger. Hinter­grund seien unter anderem höhere Kosten für Produk­tion und Liefe­rung der Geräte.

Schon früher war in Bran­chen­kreisen darüber speku­liert worden, dass sich die Ausstat­tung der Stan­dard- und Pro-Modelle beim iPhone 14 größer vonein­ander unter­scheiden wird als bei früheren Smart­phones von Apple. So sollen nur iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max den neuen A16-Bionic-Prozessor bekommen. iPhone 14 und iPhone 14 Max werden dagegen - wenn sich die Gerüchte bewahr­heiten - mit dem A15-Chip ausge­stattet, den auch die iPhone-13-Reihe an Bord hatte.

Weiterer Preis­anstieg durch schlech­teren Wech­sel­kurs?

Speziell in Europa könnten sich die neuen Smart­phones von Apple gegen­über ihren Vorgän­gern auch durch den ungüns­tigeren Wech­sel­kurs des Euro gegen­über dem US-Dollar verteuern. Aktuell sind beide Währungen unge­fähr gleich­wertig. Vor einem Jahr war der Dollar nur rund 85 Cent wert. Dieser Umstand könnte sich auch auf die Preis­gestal­tung für andere Apple-Produkte und nicht zuletzt auch auf die Preise für Apps im AppStore auswirken.

Erst vor einem Jahr hatte Apple die Preise im AppStore gesenkt, weil der Euro gegen­über dem Dollar seiner­zeit sehr gut dastand.

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