Display-Evolution

Gerücht: iPhone 13 Pro mit 120-Hz-Display von Samsung

Die höher­prei­sigen iPhone-13-Modelle Pro und Pro Max könnten durch ein neues Samsung-OLED-Display von einer 120-Hz-Aktua­lisie­rungs­rate und einer längeren Akku­lauf­zeit profi­tieren.

Dieses Jahr könnte es endlich iPhones mit 120 Hz geben Dieses Jahr könnte es endlich iPhones mit 120 Hz geben
MacRumors
Das Display des iPhone 12 Pro (Max) konnte bereits mit einer exzel­lenten Darstel­lungs­qua­lität glänzen, beim iPhone 13 Pro (Max) soll der Bild­schirm aber noch­mals verbes­sert werden. Ein Feature, das unter anderem schnelles Scrollen und fordernde Mobile-Games begüns­tigt, hält einem Bericht zufolge in der nächsten Apple-Gene­ration Einzug. Gemeint ist eine gestei­gerte Bild­wie­der­hol­fre­quenz von 60 Hz auf 120 Hz. Ein OLED-Panel, das eben jene Aktua­lisie­rungs­rate unter­stützt, bezieht der kali­for­nische Hersteller den Angaben zufolge von seinem größten Konkur­renten, Samsung.

Kommen iPhone 13 Pro / Pro Max mit 120 Hz?

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MacRumors
Beson­ders reak­tions­freu­dige Smart­phone-Panels gibt es im Android-Lager bereits seit mehr als drei Jahren. Im November 2017 kam das Razr Phone als erstes Handy mit einer 120-Hz-Bild­wie­der­hol­fre­quenz heraus. Immer mehr Hersteller sprangen, auch abseits von Gaming-Mobil­geräten, auf den Zug der verdop­pelten Aktua­lisie­rungs­rate auf. Mitt­ler­weile gibt es sogar Smart­phones mit 144-Hz-Anzeigen. Ein großer Player fehlte bislang jedoch in der Riege schnel­lerer Panels – Apple. Das südko­rea­nische Nach­rich­ten­magazin The Elec (via MacRumors) beteuert aller­dings, dass sich das noch dieses Jahr ändert.

Ein OLED-Display mit 120 Hz wird angeb­lich im iPhone 13 Pro und im iPhone 13 Pro Max stecken. Je nach Bedarf lässt sich die Frequenz dyna­misch regu­lieren, wie es bereits beim iPad Pro (2020) der Fall ist. Abseits der verbes­serten Reak­tion sei der Bild­schirm dank LTPO-Panel zudem strom­spa­render. Das Kürzel steht für Low-tempe­rature poly­crystal­line silicon, über­setzt poly­kris­tal­lines Nieder­tem­pera­tur­sili­cium und kommt in Kombi­nation mit TFT (thin-film tran­sistor / Dünn­schicht­tran­sistor) zum Einsatz.

Samsung soll Exklu­siv­recht der Display-Zulie­ferung haben

Mit einem Markt­anteil von mehr als 80 Prozent ist Samsung der mit Abstand größte Konstruk­teur von OLED-Smart­phone-Displays. Die Erfah­ren­heit des Herstel­lers bei dieser Tech­nologie dürfte Apple beim iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max zugu­tekommen. Samsung sei der allei­nige Zulie­ferer für Panels besagter Handys. Zuvor war noch LG im Gespräch, der Konzern soll aller­dings eine andere Stra­tegie verfolgen. So möchte LG dieses Jahr seine Kapa­zitäten stei­gern, um Apple 2022 mit LTPO-OLED-Displays belie­fern zu können. Angeb­lich würden dann alle iPhone-Modelle auf dieses Bild­schirm-Verfahren setzen.

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