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Apple bestätigt Serienfehler beim iPhone 12

Apple bestä­tigt einen Seri­enfehler beim iPhone 12 und startet ein Service-Programm. Betrof­fene Geräte werden auch nach Ablauf der Garantie kostenlos repa­riert.

Ton-Probleme beim iPhone 12 Ton-Probleme beim iPhone 12
Foto: teltarif.de
Einige Besitzer eines iPhone 12 bzw. iPhone 12 Pro beklagen, dass sie ihren Gesprächs­partner bei Tele­fonaten nicht hören. Nun hat Apple diesen Seri­enfehler offi­ziell bestä­tigt. Zugleich hat der Hersteller ein Service-Programm für betrof­fene Kunden aufge­legt. Wie viele Geräte betroffen sind, ist nicht bekannt. Apple selbst spricht von einem "sehr kleinen Prozent­satz" der im Zeit­raum von Oktober 2020 bis April 2021 produ­zierten Smart­phones.

Datenblätter

Wie es weiter heißt, sind nur das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro betroffen, nicht aber das iPhone 12 mini und das iPhone 12 Pro Max. Ebenso ist nur die Hörmu­schel, nicht aber der Laut­spre­cher betroffen. Tele­fonate sind demnach bei defekten Geräten im Frei­sprech-Modus noch möglich. Auch die Nutzung von Kopf­hörern sollte wie gewohnt möglich sein. "Quali­fizierte Geräte werden von Apple oder einem auto­risierten Apple Service Provider kostenlos repa­riert", teilte der Hersteller auf seiner Webseite weiter mit. Das Service-Programm gilt unab­hängig von der Hersteller-Garantie, die für erste betrof­fene Geräte in wenigen Wochen endet. Apple hatte das iPhone 12 im Oktober 2020 vorge­stellt und kurze Zeit später auf den Markt gebracht.

So sollten betrof­fene Kunden vorgehen

Ton-Probleme beim iPhone 12 Ton-Probleme beim iPhone 12
Foto: teltarif.de
Anders als bei Produkt-Ankün­digungen ist Apple hinsicht­lich der Kommu­nika­tion zu solchen Service-Programmen sehr zurück­hal­tend. Die Details sind auf der Home­page des Herstel­lers kaum zu finden. Apple empfiehlt, einen auto­risierten Händler aufzu­suchen oder einen Termin in einem Apple Store zu verein­baren. Eine weitere Alter­native ist das Kontak­tieren des Apple Supports, sodass die Instand­set­zung über ein Apple-Repa­ratur­zen­trum veran­lasst werden kann.

Der Hersteller rät den Anwen­dern außerdem, eine Daten­siche­rung vom betrof­fenen iPhone anzu­legen. Das ist entweder über die iCloud oder lokal über einen Windows-PC oder einen Mac möglich. Zudem weist Apple darauf hin, dass even­tuelle andere Schäden am iPhone, die die Repa­ratur verhin­dern, ggf. behoben werden müssen. Das kann zusätz­liche Kosten nach sich ziehen. Das Service-Programm ist für betrof­fene iPhone 12 und iPhone 12 Pro zwei Jahre nach dem ersten Verkauf des Geräts im Einzel­handel gültig. Damit haben betrof­fene Kunden noch bis zum Herbst 2022 Zeit, um die Repa­ratur bei Apple in Auftrag zu geben.

In einer weiteren Meldung lesen Sie unter anderem, warum das iPhone 13 wahr­schein­lich teurer als die Vorjahres-Gene­ration wird.

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